Zur Begrüßung versammelten sich viele Aktive im Gerätehaus, wo sie den Neuerwerb neugierig inspizierten. Am Kaufpreis von stolzen 425 000 Euro beteiligte sich der Freistaat Bayern mit 110 000 Euro, da das Fahrzeug vor allem für die Hilfeleistung auf der Autobahn benötigt wird.

Reha für Fahrzeug unterbrochen

Der federführende Kommandant Uwe Hümmer unterbrach für den Empfang des Fahrzeugs eigens seine Reha für einige Stunden. Sein Sohn Fabian gehörte zur Abhol-Truppe, ebenso wie die Kommandanten aus Weisbrunn, Thomas Neeb, und aus Limbach, Christian Schmitt, der das gute Stück fahren durfte. Zum Empfangs-Komitee in Eltmann gehörten auch Bürgermeister Michael Ziegler und sein Kämmerer Ernst Rippstein sowie mehrere Stadträte und Mitarbeiter der Stadtverwaltung.


Kaum im Feuerwehrhof angekommen, wurde die gesamte Ausrüstung des HLF präsentiert. Fast futuristisch mutete das Fahrzeug an, überall LED-Beleuchtung und aus dem Dach fährt eine Leucht-Giraffe aus.
"Beam me up, Scotty", entschlüpfte es einem der Feuerwehrleute bei der Inspektion des Fahrgastraums. Hier sind die Atemschutzausrüstungen direkt installiert, so dass sich die Atemschutztrupps im Fahrzeug einsatzbereit machen können. Zwei Anhänger beinhalten ausreichend Schlauchmaterial und ein Bergungskissen.

Futuristische Instrumente

Das HLF hat alles an Bord, was sowohl für technische Hilfeleistung als auch für den Brandeinsatz benötigt wird. Deshalb kann es zwei bisherige Fahrzeuge ersetzen. Bei der Erstellung des Fahrzeugkonzepts für alle Eltmanner Wehren hat der federführende Kommandant Uwe Hümmer Wert darauf gelegt, dass die Ausrüstung künftig multifunktional auf möglichst wenige Autos verteilt ist, da die Zahl der Aktiven künftig eher sinken als steigen wird.

Zwei Tage Urlaub opferten die "Abholer" für diesen besonderen Feuerwehr-Ausflug. Sie wurden in diesen beiden Tagen auch intensiv in das Fahrzeug eingewiesen. Etwa vier Wochen wird es jetzt dauern, bis alle Feuerwehrleute so geschult sind, dass das neue HLF auch in den Einsatz gehen kann. Es wird also in den nächsten Wochen mehrere Feuerwehrübungen geben, angesichts der freudigen Gesichter kann man allerdings davon ausgehen, dass sie alle auf reges Interesse stoßen werden.