Mit Nadine Rippstein hat die Winzergemeinde Sand eine neue Weinprinzessin. Die 20-jährige übernimmt das Amt von Isabel Bergmann, die in den rückliegenden dreieinhalb Jahren als Weinprinzessin nicht nur ihre Heimatgemeinde Sand sondern darüber hinaus auch das Abt-Degen-Weintal würdevoll vertrat.

Bei der Übergabe der Prinzessinnenkrone führte Lisa Sünkel im Romatiksaal des Hotel Goger als Moderatorin Regie. Zunächst dankte das Weinfest-Organisationskomitee Isabel Bergmann: "Sie hat mit dazu beigetragen, dass das gesamte Weinbaugebiet Abt-Degen-Weintal inzwischen im Fränkischen Weinbauverband angekommen ist und anerkannt wird", so Vorsitzender Roland Mahr.

Stellvertretender Landrat Michael Ziegler bezeichnete Bergmann als eine Botschafterin, die als Weinprinzessin die Winzergemeinde Sand würdig vertreten hat.
Weitere Dankesworte richteten Bürgermeister Bernhard Ruß und die Fränkische Weinkönigin Christin Ungemach (Nordheim) an Bergmann, die nach dreieinhalb Jahren ihr Ehrenamt nun abgibt. Das gleiche tat Roger Nüßlein, der zudem ankündigte, dass das "Abt-Degen-Weintal" zukünftig von einer eigenen Weinprinzessin vertreten wird.

Über 50 Termine in einem Jahr

Im Dialog mit Moderatorin Lisa Sünkel gewährte die bisherige Weinprinzessin einen Einblick in ihre zurückliegende Amtszeit. So erzählte sie, dass sie anfangs nicht an eine fast vierjährige Amtszeit dachte. Als Sander Weinprinzessin habe sie viele schöne Stunden erleben und eine Menge Erfahrung sammeln können. Über 50 Termine seien es im Jahr 2014 gewesen, bei denen sie ihrer Repräsentationspflicht nachgekommen sei. Als größtes Erlebnis bezeichnete es Bergmann, dass sie bei der Fernseh-Spendengala "Sternstunden" am Spendentelefon dabei sein dürfte. Auch die Teilnahme an der Wein-Gala des Fränkischen Weinbauverbandes in Würzburg gehörte zu den Höhepunkten, ebenso wie die Eröffnung des Sander Altmain-Weinfestes. "Ich habe die Krone der Sander Weinprinzessin stets mit Stolz getragen. Gerne habe ich unser Sand und das Abt-Degen-Weintal vertreten und den Menschen unser hiesiges Weinbaugebiet näher gebracht", so Bergmann.

Für die Inthronisierung einer neuen Weinprinzessin standen in Sand gleich vier Bewerberinnen zur Verfügung, die alle aus Winzerfamilien stammen: Nadine Rippstein vom Weingut B. Rippstein, Svenja Schneider vom Weinbaubetrieb Udo Schneider, Anna-Lena Gottschalk vom Weingut Oliver Gottschalk und Elisabeth Goger vom Weingut/Hotel Goger.


Vier Bewerberinnen einigen sich

Wie Ernst Albert vom Weinfest-Organisationskomitee erläuterte verzichtete man auf eine Wahl. Die vier Bewerberinnen einigten sich intern darauf, wer von ihnen für das Jahr 2015 das Ehrenamt der Sander Weinprinzessin übernehmen soll.

Die Entscheidung fiel zu Gunsten von Nadine Rippstein aus, die mit ihren 20 Jahren die Älteste im Bunde ist. Sie wird nun für ein Jahr als Weinprinzessin die Winzergemeinde Sand repräsentieren, um dann von einer der drei anderen Bewerberinnen abgelöst zu werden. Bei Veranstaltungen in der Heimatgemeinde treten jedoch alle vier gemeinsam auf. Die Weinprinzessin wird ein Krönchen tragen, ihre Ehrendamen ein Diadem.

Die neue Sander Weinprinzessin Nadine Rippstein, die Weinbau und Önologie studiert und somit beste Voraussetzungen für ihr Ehrenamt mitbringt, hofft, in ihrer Amtszeit die Weinbauregion Franken noch besser als bisher kennenzulernen.


25 Jahre Altmain-Weinfest