Zahlreiche Bürger aus Allertshausen waren gekommen, als die fertige "Allertshäuser Halde" vorgestellt und technisch erklärt wurde. Dazu hatte die Basalt-Actien-Gesellschaft Hartsteinwerke Bayern-Thüringen (BAG) eine Reihe von Fachleuten aufgefahren: den Leiter der Bergbauplanung Torsten Honkisch, den Leiter der fränkischen und thüringischen Steinbrüche, Michael Hinz, die Sachverständige für Böschungen, Martina Schreier aus Dresden, sowie den Geologen Christian Papelitzky. Natürlich war auch Betriebsleiter Fritz Grüner zugegen.

Nach den Ausführungen der Fachleute droht den Anliegern am Fuße des Zeilberg in Allertshausen keine Gefahr mehr. Die Rutschgefahr wurde gebannt, wie es hieß. Die Problematik lag, wie die Anwohner erfuhren, bisher in der Wasserführung, die nun kanalisiert wurde. Ein Grabensystem mit verschiedenen Rückhaltebecken leitet das Oberflächenwasser gezielt zur Weisach. Dadurch soll künftig erreicht werden, dass die Häuser in Allertshausen am Fuße des Zeilberg trocken stehen. Die zunächst allzu steilen Böschungen der Halde wurden auf einen Winkel von 26 Grad verflacht und der Untergrund teils erneuert und drainiert. Jetzt soll die Böschung begrünt werden.

Der Abbau geht weiter


Der Basaltabbau auf dem Zeilberg wird schon seit über 120 Jahren betrieben und soll nach Aussage der BAG-Leute noch weitere Jahrzehnte erfolgen.