Vielerorten zogen die Sternsinger am Dreikönigstag durch die Städte und Gemeinden und überbrachten den Segen für das neue Jahr. Die Sternsingeraktion 2015 steht in diesem Jahr unter dem Motto "Segen bringen - Segen sein" und beinhaltet den Wunsch nach einer gesunden Ernährung der Kindern auf den Philippinen und der ganzen Welt.

70 Kinder und Jugendliche alleine in Zeil unterwegs

In elf Gruppen brachten etwa in Zeil die 70 Jugendlichen den Segen von Haus zu Haus; Pfarrer Michael Erhart hatte sie ausgesendet. Es kamen 8003,20 Euro an Spenden zusammen. In Sand zogen 31 Sternsinger los, die Pfarrer Josef Dietl und Diakon Bernhard Trunk aussandten. Trunk würdigte besonders Mechthild Schneider, die sich seit 27 Jahren um alle Belange der Sander Sternsingerschar kümmert. In Ziegelanger erhielten die Kinder den Segen von Gemeindereferent Rudi Reinhard. Und zwei Sternsingergruppen zogen durch Krum, Sechsthal und Weidenmühle; Pfarrer Reiner Fries hatte sie ausgesandt. Die Segensformel "20+C+M+B+15" auf den Türstürzen künden vom Besuch der Sternsinger ("Christus mansionem benedicat" (Christus möge das Haus segnen) - Die Orte gehören alle zur Pfarreiengemeinschaft "Am Weinstock Jesu".

38 Kinder und Jugendliche machten sich in Eltmann auf den Weg durch die Stadt. Nach nebligem Beginn war den Eltmanner Sternsingern später Sonnenschein beschert. Im Kolpingheim sorgten fleißige Helfer für ein Mittagessen.

Zu den Häusern der Pfarreiengemeinschaft "Heilig Geist Rauhenebrach" waren die Sternsinger unterwegs, um für einen guten Zweck zu sammeln. Die Symbolträger besuchten Untersteinbach, Obersteinbach und Neudorf; den Gottesdienst hatte Diakon Erich Müller gehalten. Der Reinerlös ist zur Hälfte für das Schul-Projekt von Pfarrer Francis in Uganda (Afrika) bestimmt.

Zwölf Gruppen in Knetzgau

Am Hochfest "Erscheinung des Herrn" haben sich 43 Sternsinger in zwölf Gruppen in Knetzgau auf den Weg gemacht; den Gottesdienst hatte Pfarrer Jürgen Schwarz unter das Leitthema "Unser tägliches Brot" gestellt. In Oberschleichach sendeten unter dem Motto "Segen bringen - Segen sein" Pfarrer Thomas Klemm und Diakon Joachim Stapf 18 Buben und Mädchen aus. Sie schrieben in Ober-, Unter- und Neuschleichach den Segen an die Haustüren.

In vier Gruppen brachten die Zeller Ministranten den Segen Gottes in die Häuser des Dorfes und sammelten für arme Kinder auf den Philippinen. Im Aussendungsgottesdienst am Abend zuvor bedankte sich Kaplan Andreas Kneitz bei Sven Gonnert, der zehn Jahre die Ministrantenarbeit in Zell verantwortet hat. Künftig teilen sich Sven Gonnert, Fabio Abendroth, Oliver Gonnert und Christopher Gonnert als Oberministranten die Arbeit.

Zu Dreikönig waren 22 Kinder und Jugendliche in sechs Gruppen in Westheim und Eschenau unterwegs. Beim Vormittagsgottesdienst hatte sie Kaplan Andreas Kneitz gesegnet. Im Haßfurter Stadtteil Unterhohenried waren es 32 Buben und Mädchen, die an zwei Tagen den Familien in Unterhohenried, Oberhohenried und Sylbach den Haussegen brachten. Viele Helfer gab es im Hintergrund, vor allem Michael Bock mit seiner Familie.

Und auch in dem Knetzgauer Gemeindeteil Hainert schwärmten die Sternsinger aus. Pfarrer Jürgen Schwarz segnete sie am Vorabend zu Dreikönig. Mit dabei waren Juliane Krug, Aurelia Böhner, Eva Pataky, Julia und Svenja Pataky, Emily Wirth, Sascha Pataky, Marie Strätz und Marvin Krug.