Weinholds Antrag beinhaltete den Vorschlag, den Platz als Bauplatz zu verkaufen. Mit dem Erlös sollten die anderen Spielplätze in Sand mit weiteren, modernen Spielgeräten aufgewertet werden. Als Begründung gab Weinhold unter anderem an, dass der kleine Spielplatz nur wenig genutzt werde, sich in einem schlechten Zustand befinde und die anderen Spielplätze jeweils in kurzen Entfernungen erreichbar seien.
Wie Bürgermeister Bernhard Ruß dazu ausführte, unterhalte die Gemeinde Sand derzeit fünf Spielplätze mit - je nach Alter der Kinder - unterschiedlichen Ausstattungen. Auf dem Spielplatz "Lerchenweg", der eher für Kleinkinder gedacht sei, seien nur einfachere Spielgeräte vorhanden. Doch werde er, ebenso wie die anderen, durch die Gemeinde gepflegt.
Der Bürgermeister stellte fest, dass der Antrag von Detlef Weinhold klar formuliert sei und nach einer entsprechenden Bewertung in der Bürgerversammlung innerhalb der nächsten drei Monate zur Entscheidung an den Gemeinderat weitergeleitet werden müsse.
Otto Schmitt, unmittelbarer Nachbar des Spielplatzes Lerchenweg, führte aus, dass er im Grunde genommen nichts gegen eine Umwandlung des Spielplatzes in einen Bauplatz hätte, denn dann habe er weniger Arbeit mit dem herabfallenden Laub. Doch insgesamt plädierte er für die Beibehaltung des Spielplatzes, denn es gebe viele junge Familien, die mit ihren kleineren Kindern den Spielplatz nutzen.
Ernst Albert sprach sich dafür aus, den Platz als Bauland zu nutzen und die auf dem Spielplatz "Lerchenweg" vorhandenen Spielgeräte auf den in der Nähe befindlichen Spielplatz "Am Dornbusch" zu verlagern. Dort sollte ein neuer Eingangsbereich geschaffen werden.
Als Antragsteller wiederholte Detlef Weinhold seine Forderung, den Erlös aus dem Verkauf des Spielplatzes "Lerchenweg" als künftigen Bauplatz grundsätzlich für die Aufwertung der anderen Spielplätze mit modernen, zeitgerechten Spielgeräten zu verwenden. Bürgermeister Ruß hielt abschließend fest, dass sich der Gemeinderat mit der Thematik befassen werde. ab