Einen schmucken Dorfplatz hat Prappach bekommen. Das Areal im Zentrum des Haßfurter Stadtteils wurde im Zuge der Dorferneuerung neugestaltet und aufgewertet. Und über allem thront die Michaelskirche, in deren Umfeld ebenfalls mehrere Sanierungsmaßnahmen realisiert worden sind. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jetzt endet die Dorferneuerung. Mit einem Fest am Samstag 2. Juli, werden die neuen Anlagen offiziell übergeben.

1999, vor 17 Jahren, ist das Erneuerungsprojekt gestartet worden. Drei Millionen Mark waren damals als Kosten veranschlagt worden, wie der Ortsbevollmächtigte der Prappacher Dorferneuerung, Harald Vogt, unserer Zeitung erklärte. Er geht davon aus, dass diese Summe auch investiert worden ist. Jetzt natürlich in Euro, und das wären dann rund 1,5 Millionen Euro. Träger sind die Stadt Haßfurt und das Amt für ländliche Entwicklung. Sie finanzieren die Prappacher Dorferneuerung.


Die einzelnen Abschnitte

Was wurde gemacht? Am Eingang zum Dorfplatz wurde ein neuer Brunnen aus Sandstein gesetzt. Er löst einen früheren Brunnen aus drei Waschbeton-Elementen ab. Der neue Wasserspender wurde mit Symbolen aus dem Weinbau verziert. Damit wird die Bedeutung Prappachs als ein Dorf der Winzer dokumentiert.

Ein weiterer Brunnen an der Straße Richtung Königsberg ist saniert worden. Die Einmündung Kaulberg in die Prappacher Straße wurde hergerichtet. Bildstöcke sind teilweise restauriert worden und entlang der Ortsdurchfahrt wurden viele Pflanzen gesetzt. Neue Leuchten wurden installiert.

Der Dorfplatz und angrenzende Gehwege erhielten ein neues Pflaster. Das Kreuz mitten auf dem Dorfplatz wurde renoviert. Die Gedenksteine zur Erinnerung an die Opfer der Kriege wurden versetzt. Erneuert wurde die mächtige Treppe, die zur Kirche Sankt Michael hinauf führt, und das Kirchenumfeld mit dem Friedhof neben dem Gotteshaus wurde aufgemöbelt.