"Wir stehen vor einem Neubeginn. Die Vakanz ist zu Ende", sagte Pfarrerin Margit Glöckner-Wenk erfreut. Die Freude galt zweier kirchlicher Personalien. Pfarrer Michael Hofmann und Gemeindereferentin Sabine Mahl wurden in ihren Ämtern installiert. Zu diesem Anlass fand ein Festgottesdienst in der Kirche St. Marien statt. Hofmann und Mahl werden sich künftig die Stelle in der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde Einberg teilen.

Im Gotteshaus betonte Dekan Stefan Kirchberger, der auch die Beschlüsse des Landeskirchenrates hierzu verlas, dass in Einberg ein "großer Wurf" gelungen sei, da "zwei auf einen Streich" Gemeindearbeit betreiben würden. "Hier geht ein gemischtes Doppel an den Start", war eine weitere Formulierung. Seine Worte stellte der Dekan unter den Wochenspruch aus dem 1. Brief des Petrus: "Alle Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch."

Die Rödentalerin Sabine Mahl ist seit 1992 im Dekanat Coburg in verschiedenen Arbeitsfeldern tätig. Als Gemeindereferentin arbeitet sie zu 50 Prozent in der Kirchengemeinde Heilig Kreuz, war für die Seniorenarbeit zuständig und war Vakanzvertreterin in Einberg. Auch für die Jugendarbeit in St. Moriz und bei der Ejott war sie tätig. Der neue Pfarrer Michael Hofmann kommt aus Willmars im Dekanatsbezirk Bad Neustadt und verlässt mit seiner Frau und seinen beiden Kindern die dortige Kirchengemeinde. Recht umfangreich war seine Ausbildung. Vom Abitur am Johann-Bach-Gymnasium Windsbach zog es ihn zum Studium der Evangelischen Theologie an die Hochschule in Neuendettelsau und zu einem Auslandsstudium nach Paris sowie später an die Universität Leipzig. dav