Zum Thema "Zukunftsforum Handel - Innenstadt in der Krise" bietet die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt eine Online-Veranstaltung an. Dabei werden "Best-Practice"-Beispiele vorgestellt.

Die Coronakrise stellt das innerstädtische Gewerbe vor enorme Herausforderungen: Oft als "Brandbeschleuniger" bezeichnet, hat die Pandemie den Strukturwandel deutlich verstärkt. Sinkende Passantenfrequenzen, Lockdown bei innerstädtischen Dienstleistern und die Absage kultureller Events tragen hierzu bei und mindern den Erlebnismehrwert für Besucher.

Doch Händler wie Dienstleister erweisen sich in der Krise als kreativ und passen ihre Geschäftsmodelle an, etwa in Form neuer Marketing- oder Vertriebskonzepte. Eine wichtige Rolle spielen außerdem die Standortkooperationen vor Ort: Werbegemeinschaften, Stadtmarketingvereine und regionale Institutionen erweisen sich als Krisenmanager und unterstützen durch gezielte Projekte.

Nach fast einem Jahr Corona lohnt daher der Rückblick: Der Wirtschaftsförderer des Landratsamtes Haßberge, Michael Brehm, weist hierzu auf eine gemeinsame Online-Veranstaltung der IHK Heilbronn-Franken und der IHK Würzburg-Schweinfurt am Mittwoch, 27. Januar, ab 18.30 Uhr hin. Hierbei sollen Erfolgsmodelle und "Best-Practice"-Beispiele zur Stärkung von Innenstädten vor-gestellt werden. Außerdem werden in Praxisberichten und in offener Diskussion die digitale Sichtbarkeit von Innenstädten, Konzepte zur Liquiditätssicherung für Händler und Dienstleister, der sichere Stadtbesuch oder Möglichkeiten der Logistik im Endkundengeschäft aufgegriffen, wie am gestrigen Donnerstag weiter mitgeteilt wurde.

Die kostenfreie Veranstaltung richtet sich an Händler und Dienstleister, Werbegemeinschaften, Stadtmarketingvereine, Kommunen und weitere Interessierte. Weiterführende Informationen zu Inhalten und Anmeldung gibt es im Event-Portal der IHK Würzburg-Schweinfurt im Internet unter https://events.wuerzburg.ihk.de/webinarzukunftsforum. red