Jetzt dürfen sich 10 000 Erstklässler in der Metropolregion über eine Bio-Brotbox freuen. Es wird darauf aufmerksam gemacht, wie wichtig Ernährungsbildung schon im Kindesalter ist. Denn Gesundheit sei untrennbar mit guter Ernährung verbunden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Unter dem Motto "säen und ernten" erhalten die Schüler zur Box dieses Jahr unter anderem Bio-Kressesamen zum Aussäen, dazu ein Brötchenrezept für ein selbst gebackenes Kressebrot. So werde die Herstellung von Lebensmitteln ganz praktisch erfahrbar.

Apfelsaft gab's dazu

In Herzogenaurach erhalten 292 Schulanfänger in vier Schulen je eine Pausenbrotbox. Die Stadt Herzogenaurach schenkt in diesem ungewöhnlichen Jahr den Erstklässlern außerdem noch pro Klasse je einen Fünf-Liter-Karton frisch gepressten Bio-Apfelsaft.

Der Saft stammt aus Äpfeln von Streuobstwiesen im Stadtgebiet Herzogenaurach. Schüler der Carl-Platz-Schule und der Liebfrauenhausschule haben das Obst in einer vom Sachgebiet für Natur-, Umwelt- und Klimaschutz und dem Baubetriebshof betreuten Aktion geerntet, das anschließend in der Mobilen Mosterei zu leckerem Bio-Apfelsaft verarbeitet wurde.

Stellvertretend für alle Erstklässler fand die Übergabe der Bio-Brotboxen dieses Jahr an der Montessorischule Herzogenaurach statt. Coronabedingt muss auf das gemeinsame Frühstück mit Bürgermeister German Hacker, Vertretern der Geschäftsstelle der AOK Bayern aus Erlangen und der Agenda 21 Herzogenaurach verzichtet werden. Stattdessen erhielten die Schüler die Bio-Brotboxen direkt durch ihre Lehrkräfte.

Die Bio-Brotboxaktion wird von vielen Sponsoren, der Biometropole Nürnberg, den Bürgermeistern und Landräten der Städte und Landkreise ermöglicht. Im Jahr 2005 startete die Aktion, seitdem wurden insgesamt 170 000 Boxen mit Bio-Lebensmitteln verteilt. red