Wegen veränderter Rahmenbedingungen ist es möglich, den Sonderlandeplatz Bamberg-Breitenau für den Instrumentenflugverkehr von Flugzeugen zu ertüchtigen. Die Stadt Bamberg will die Ertüchtigung dieser "für den Wirtschaftsraum wichtigen Infrastruktureinrichtung aktiv unterstützen und setzt dabei auf ein transparentes Verfahren", wird Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) in einer Pressemitteilung zitiert. Ziel sei es nun, dass in Bamberg künftig Geschäftsflugzeuge auch bei schlechter Sicht starten und landen können. Für eine transparente Information der Bürgerinnen und Bürger sowie der Umlandgemeinden laden Stadt Bamberg und Stadtwerke am Dienstag, 21. November, um 18 Uhr zu einer Informationsveranstaltung ins Innovations- und Gründerzentrum (IGZ) an der Kronacher Straße 41.
Anfang September hatte Staatsminister Marcel Huber (CSU) bei einem Pressetermin in Coburg für eine "Kombilösung" zwischen dem Bamberger Sonderlandeplatz und dem Verkehrslandeplatz Coburg-Brandensteinsebene geworben, um den Werksflugverkehr mit Geschäftsflugzeugen in der Region abwickeln zu können. Der Minister will sich dafür einsetzen, dass die Ertüchtigung des Sonderlandeplatzes "bestmöglich" gefördert werde. Michael Stoschek, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Brose Gruppe, hat in Aussicht gestellt, dass sich Brose an den Kosten für die Ertüchtigung beteiligen werde. Stoschek sieht in dem Instrumentenflugverfahren und der damit verbundenen Planungssicherheit für Werksflüge eine Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandortes Bamberg. red