"Wie geht Glück?" Mit einer interessanten Frage befasst sich das sechste Inklusions-Musicalkreativprojekt des Unfindener Liedermachers Martin Scherer, das er zusammen mit den jugendlichen Protagonisten der Lebenshilfe Haßberge, ihrem Betreuerteam, nichtbehinderten Mitspielern und seinem Projektchor erarbeitet hat.

Die Premiere findet statt am Freitag, 19. Juli, um 18 Uhr im "Haus des Gastes" in Hofheim. Am Sonntag, 21. Juli, ist "Wie geht Glück" dann zu Gast im Zeiler Rudolf-Winkler-Haus". Beginn ist um 17 Uhr; bereits ab 14.30 Uhr sind die Besucher zu Kaffee und Kuchen eingeladen.

15 neue Lieder

Doch wie geht nun Glück? "In vielen Gesprächen haben sich die Musicalteilnehmer dazu geäußert, bei welchen Gelegenheiten sie sich glücklich fühlen oder fühlten", erklärt Scherer. Daraus seien dann die Ideen für die 15 neuen Lieder des Musicals entstanden, von denen er einige den jungen Schauspielern individuell auf den Leib geschrieben hat. Das tolle Ergebnis: Nichtbehinderte Menschen singen und agieren zusammen mit den Lebenshilfe-Stars des Musicals auf der Bühne.

"Die Lieder werden mit Leidenschaft und Begeisterung zum Teil solistisch performt und laden zum Nachdenken, Schmunzeln, aber auch zum Mitsingen ein", sagt Martin Scherer. Ihm ist die Vorfreude auf zwei tolle Aufführungen anzumerken.

Frühere Aufführungen

Wie "Die Zauberpizza" (im Jahr 2013), "Lorenas Augen" (2014), "Wir haben's kapiert" (2015), "Morgen will ich König sein" (2016), "Unter der Sonne der Balearen " (2017) sowie einigen "Musical-Best-off"-Konzerten im vergangenen Jahr entstand "Wie geht Glück?" mit den Zielen, den Inklusionsgedanken zu verwirklichen, dabei die Teilnehmer mit Behinderungen in den Vordergrund zu stellen, sie in ihren Rollen zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, über sich hinauszuwachsen.

Scherer: "Es ist auch wichtig, Wertschätzung zu erfahren und großartige Erfolgserlebnisse, die viel Spaß machen, zu erleben."

Da sich das Musicalprojekt hauptsächlich aus Spenden finanziert, ist der Eintritt frei. Weitere Spenden sind aber sehr willkommen. rn