Schnell ausgebucht war das Börsenseminar das der Arbeitskreis Politik und Gesellschaft der Europa-Union Hammelburg in Kooperation mit der Bank Schilling veranstaltete. Matthias Busch, Vorstand der Bank, stellte das Unternehmen vor.
Am Vormittag stand die "Börse von A-Z" im Mittelpunkt. Über das Thema: Was ist sicherer für Ihr Geld - Aktien oder lieber Anleihen? - sprachen die Vermögensberater Markus Seelbach und Ralf Adelsbach. Jede Anlageform habe Vor- und Nachteile. Es gelte, Fehler bei der Geldanlage zu vermeiden. Zu den typischen Fehlern zähle, dass Anleger Gewinne an der Börse zu früh realisieren und Verluste zu lange aussitzen. Wichtig bei jeder Anlage seien Zeithorizont und Risikobereitschaft.
Nach der Mittagspause organisierte Filialdirektor Johannes Wagenpfahl die Besichtigung der umgebauten Geschäftsräume. Das Kundenverhalten habe sich geändert, erklärte er. Immer mehr Bankgeschäfte würden online vorgenommen, weshalb die Beratung der Kunden im Vordergrund stehe.
Den zweiten Teil übernahm Stefan Mack, Leiter der Privaten Bank und Generalbevollmächtigter der Bank. Sein Thema war: Wie strukturiere ich mein Depot? Zu Beginn seines Referates streifte er die wirtschaftlichen Entwicklungen in vielen Teilen der Welt. Da nach einer Umfrage für 54 Prozent der Bundesbürger die Sicherheit das entscheidende Kriterium bei der Geldanlage ist, empfahl er auch die Anlage in Fonds. Mischfonds, die in Anleihen und Aktien investieren, seien auf lange Sicht eine sichere Anlage. Die Anlage in Sparplänen sei vor allem zum Vermögensaufbau und zur Sicherung des Lebensstandarts im Alter geeignet, da die gesetzliche Rente meist nicht mehr reiche. Eine Fahrt zur Frankfurter Börse und zur Europäischen Zentralbank runden das Börsenseminar ab. red