Seit Jahren fordert die Bevölkerung Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überquerungshilfen in der Gemeinde. Insbesondere die Freien Wähler Langensendelbach/Bräuningshof wollen Maßnahmen für einen sicheren Schulweg.

Daher beantragte die Fraktion, einen Übergang an der Hauptstraße auf Höhe der VR-Bank mit Zebrastreifen und Beschilderung für Schüler aus dem Gebiet "Am Leschbach". Die Straßen sind aber Staats- (Nürnberger Straße) und Kreisstraßen (Hauptstraße sowie Poxdorfer Straße). Die Übergänge in der Nürnberger und Poxdorfer Straße sollen nach dem Willen der FW ebenfalls Zebrastreifen bekommen, um die Schulwege durchgängig sicherer zu machen.

Da das Verkehrsaufkommen in der Nürnberger Straße stetig zunimmt, können sich die FWler dort auch eine Ampel vorstellen. Das Landratsamt wurde angefragt, habe sich bisher aber nicht geäußert, teilte Hans Knetzger (FW) mit.

Einigkeit im Gremium

Die Unterstützung der Gemeinde sei dagegen sicher: Man ziehe am gleichen Strang, so der Bürgermeister. "Die Risiken durch hohe Geschwindigkeiten und unübersichtliche, teils zugeparkte Straßen sind im Dorf einfach zu groß", betont Siebenhaar. Der Bürgermeister möchte die Geschwindigkeit im zentralen Bereich reduzieren, eine "Freiwillig Tempo 30"-Beschilderung an den wichtigsten Stellen anbringen, einer schnelleren Verbesserung der Fußgängerübergänge sowie der Gewährleistung freier Gehwege für Fußgänger. Der Rat beauftragte die Verwaltung einstimmig, die Maßnahmen bei den zuständigen Stellen zu beantragen. Wi