Die wirtschaftlichen Folgen der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona Virus wirkten sich auch im Mai dominierend auf die Lage am Arbeitsmarkt aus. Dennoch setzte in den vergangenen Wochen mit Verzögerung und in abgemilderter Form der Frühjahrsaufschwung im Bezirk der Agentur für Arbeit Bamberg - Coburg ein. In Verbindung mit der Kurzarbeit wurde dadurch der Anstieg der Arbeitslosigkeit abgebremst.

Die Zahl der Arbeitslosen erhöhte sich im Mai um 591 Personen (+4,7 Prozent) auf 13 068 Menschen. Im April fiel der Anstieg 2,5 Mal so hoch aus

(plus 1471 Personen).

27,7 Prozent mehr als 2019

Der Anstieg setzte sich im Mai in der Stadt Coburg fort. Jedoch fiel er um die Hälfte geringer aus als im April. Die Arbeitslosenzahl erhöhte sich um 80 Personen (+5,9 Prozent) auf 1426. Im Vorjahresvergleich stieg die Arbeitslosigkeit um 309 Menschen oder 27,7 Prozent. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich im vergangenen Monat um 0,4 Prozentpunkte auf 6,2 Prozent. Vor zwölf Monaten betrug sie 4,9 Prozent.

Auch im Landkreis Coburg erhöhte sich erneut die Zahl der Arbeitslosen, jedoch mit deutlich geringerer Intensität als im April (+213 Personen). Die Arbeitslosigkeit stieg im vergangenen Monat um 118 Personen (+6,3 Prozent) auf 1988. Im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl der gemeldeten Arbeitslosen um 506 Personen (+34,1 Prozent) zu. Die Arbeitslosenquote zählt 4,0 Prozent (April 3,7 Prozent, Vorjahr 2,9 Prozent). red