Berufskraftfahrer müssen sich im fünfjährigen Turnus weiterbilden, um mit ihren Brummis oder Bussen weiterhin im gewerblichen Güterkraft- und Personenverkehr unterwegs sein zu dürfen. Dies kann in einem Kompaktseminar geschehen oder in Form von sogenannten Inhouse-Schulungen direkt bei den Unternehmen. Eine solche fand unlängst in der Stadtsteinacher Firma Röttgen statt.

Schulungsleiter war Matthias Altrichter von der Almalog Academy aus Ebelsbach. Der 48-Jährige ist in der Region kein Unbekannter, spielte er doch unter anderen für den FC Neuenmarkt Fußball. Vor zehn Jahren hat sich Altrichter selbstständig gemacht, zuvor hatte er unter anderem bei der Kulmbacher Verkehrsakademie und später als Speditionsleiter gearbeitet. Zu seinem Kerngebiet zählen die Ausbildung von Staplerführern und Kranfahrern. Regelmäßige veranstaltet er zudem Seminare zum Thema Ladungssicherheit: "Davon profitieren die eigenen Mitarbeiter und die Kunden. Es geht darum, Schäden an Mensch und Material zu vermeiden." Ein Ziel aller Schulungen müsse sein, Fahrern und Verladepersonal immer wieder bewusst zu machen, welche möglichen Gefahren eine unsachgemäße Ladungssicherung nach sich ziehen kann.

Neben Röttgen in Stadtsteinach betreut Almalog auch das Transportunternehmen Vogler in Presseck. "Viele Spediteure und Logistikunternehmer wollen heute alles aus einer Hand. Sie wollen, dass ich die Kraftfahrer schule und zugleich die Türen und Regale sowie die Brandschutztore prüfe, so Altrichter. Bei Röttgen standen Schadensprävention, Gesundheit und Verhalten in Notfällen im Vordergrund. Susanne Luber übte mit den Teilnehmern an einer Bildungspuppe Herz-Druck-Massagen und die stabile Seitenlage. Die Ärztin demonstrierte ferner, wie sich ein Berufskraftfahrer bei einer Notlage im Straßenverkehr verhalten sollte. Rei.