Kronach — Christine Neubauer von der Ökologischen Bildungsstätte und Christoph Hiltl von der Stiftung "Lebensräume für Mensch und Natur" stellten das Projekt Beweidungskonzept im Landschaftsschutzgebiet Kreuzberg vor. Die Stiftung will extensiv bewirtschaftete oder verbuschte Flächen anpachten oder kaufen, die dann von einem Schäfer mit einer Schafherde bewirtschaftet werden sollen. Das Projekt läuft seit 1. Juli dieses Jahres und noch bis 2017. Es ist angedacht, die Flächen zu kaufen oder für mindestens zehn Jahre zu pachten. Christine Neubauer betonte, dass keine von der Landwirtschaft benötigten und intensiv bewirtschafteten Flächen betroffen seien. Christoph Hiltl ergänzte, dass auch Flächen rund um das Projektgebiet angekauft worden seien, um Landwirten, die weiterhin Flächen bewirtschaften wollten und diese bisher innerhalb des Projektgebiets hätten, einen Tausch anbieten zu können. Es gehe darum, unwirtschaftliche Flächen zu nutzen, damit diese nicht weiter verbuschen. Man wolle die Kulturlandschaft bewahren. Bernd Korb (FW) befürchtete Probleme durch die Schafe für das Wild, das aus dem Wald heraustrete. Angela Degen (FL) hatte Bedenken, dass wegen der Schafbeweidung Bäume und Sträucher ohne Schutz nicht aufwachsen können. Karl-H. Fick (SPD) hielt entgegen, dass es positiv sei, wenn neue Lebensräume geschaffen würden. fs