Sie stehen Gewehr bei Fuß: Bine Brinkel, Jeanette Exner und Birgit Neudörfer, die den zweiten Höchstadter "Weibsenkram" organisieren. Nach dem grandiosen Erfolg des ersten Höchstadter Kleiderflohmarkts für Frauen hat sich das Team vom Agenda-Arbeitskreis Kultur (Akku) viel vorgenommen.

Schauplatz des Secondhand-Marktes am Freitag, 28. September, von 17 bis 21.30 Uhr ist diesmal die Aischtalhalle, und sie soll von möglichst vielen kaufinteressierten "Weibsen" gefüllt werden. Am Angebot wird es nicht fehlen: 100 Ausstellerinnen haben sich angemeldet.

In der Halle wird es dennoch nicht so eng werden wie in der Fortuna, wo im Februar etwa 40 Stände Platz gefunden hatten. Es darf deshalb mit einer sehr viel entspannteren Atmosphäre gerechnet werden.

Noch dazu, weil es im Foyer Live-Musik gibt. Wer sie noch nicht kennt - die Höchstadter Band "Acoustec" ist nach den Worten von Jeanette Exner schon einen Besuch wert. Dazu werden Getränke und Snacks kredenzt, so dass sich - bei einem Eintritt von nur einem Euro - der Besuch auf jeden Fall lohnt. Nicht zuletzt, wenn das eine oder andere Schnäppchen in der Einkaufstasche landet. Günstiger kann "frau" wohl nicht einkaufen.

Wie der erste Weibsenkram gezeigt hat, gehen vor allem Markenartikel reißend weg. Es lohnt sich somit, frühzeitig da zu sein, noch bevor die interessantesten Stücke die Besitzerin gewechselt haben. Für die Akku-Organisatorinnen steht insbesondere der Umweltgedanke - ganz im Sinne der Agenda 21 - im Vordergrund. "Ausgeliebte" Kleidungsstücke sollten nicht entsorgt, sondern auf diesem Weg wiederverwertet werden. Kleidung, Schuhe, Schmuck, Taschen, Tücher, Hüte und jede Menge Accessoires werden zu günstigen Preisen angeboten. Da ist auch mal ein völlig "verrücktes" Teil möglich, das man sich zum regulären Preis vielleicht nicht gegönnt hätte.

Der Abend verspricht auf jeden Fall vergnüglich und spannend zu werden. Spannend vor allem für die Organisatorinnen. "Wenn es in der Aischtalhalle klappt, möchten wir den Weibsenkram auf Dauer jedes Jahr im Herbst durchführen", sagen sie.