von unserer Mitarbeiterin  Sylvia Hubele

Forchheim — Mit den Worten "Wasser marsch" setzte der Präsident des Forchheimer Rotary Clubs, Otto Stirnweiß, die Wasserpumpe in Gang und das Spiel am Wasserspielplatz im Montessori-Kinderhaus "Pusteblume". Damit ging - dank der Spende der Rotarier - ein lang gehegter Wunsch der Kinder und ihrer Erzieherinnen in Erfüllung: Der Club übernahm 4000 der 5000 Euro, die die Wasserspielanlage kostete, Otto Stirnweiß spendete den Rest. 400 Euro bekam das Montessori-Kinderhaus von der Sparkasse im Rahmen des 175. Jubiläums: Mit diesem Geld wurde der Kies und die Einfassung bezahlt.

Schnelles Handeln

Im November fand das Gespräch mit den Rotariern statt - und im Dezember wurde bereits die Anlage als Bausatz geliefert, freute sich Jutta Rückert, Leiterin des Kinderhauses, ob des schnellen Handelns. Da im Montessori-Kinderhaus vieles von den Eltern der dort betreuten Kinder gemanagt wird, kümmerte sich der Arbeitskreis Garten darum, was alles an Material für den Aufbau der Wasserspielanlage gebraucht wird, an welchen Terminen die Arbeitseinsätze geleistet werden können und wie viele fleißige Helfer benötigt werden. Besonders Franz Ohnemus zeigte viel ehrenamtliches Engagement bei der Planung und der Koordination. An einem ersten Termin galt es, die Erde auszuheben, damit die Elemente einbetoniert werden konnten. Kurz vor der Eröffnung wurde noch der Kies aufgefüllt und die Randsteine verfugt.
Die Kinder des Montessori-Kinderhauses nahmen die Spielanlage an diesem Tag gleich in Besitz: Kleine Boote schwammen im Wasser, und an der Pumpe sorgten die Kinder abwechselnd dafür, dass das Wasser ständig floss.
Die Anlage aus festem Robinienholz ist winkelig aufgebaut, bietet vielen Kindern gleichzeitig Platz zum Spiel. "Wir haben einen ästhetischen Anspruch an unser Spielmaterial", begründete Rückert deren Auswahl. Diese bietet den Kindern die Möglichkeit, über das Spiel und das Greifen ihre Welt zu begreifen.
Im Montessori-Kinderhaus kümmern sich acht pädagogische Kräfte mit Montessori-Ausbildung um insgesamt 42 Kinder in zwei Gruppen. red