Bei dem Großbrand in der Industriestraße in Eltmann am Freitag - der FT hat am Samstag bereits berichtet - wurden über 1000 Heuballen und eine Heuballenpresse vernichtet. Es hätte noch viel schlimmer kommen können.

Zunächst durch das sofortige Handeln der Angestellten vor Ort, als auch unmittelbar danach durch die eingesetzten Feuerwehren, konnte laut dem Bericht der Haßfurter Polizei ein Ausbreiten des Brandes auf angrenzende Stallungen und Betriebsgebäude verhindert werden.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurden die in Form eines Heuballenlagers aufgesetzten Heuballen mittels eines Radlader auseinandergetragen. So war ein weiteres Ablöschen des klimmenden und stark qualmenden Heus möglich. Die abschließenden Löscharbeiten dauerten bis zum Samstagmorgen an.

50 000 Euro Schaden

Grund für den Brandausbruch dürften wohl kurz zuvor durchgeführte Schweißarbeiten gewesen sein. Dies ist aber derzeit noch Gegenstand polizeilicher Ermittlungen. Weder Personen noch die vor Ort befindlichen Pferde kamen zu Schaden. Insgesamt entstand ein Sachschaden von rund 50 000 Euro.

An dem Einsatz beteiligt waren neben der Polizei über 100 Einsatzkräfte der angrenzenden Feuerwehren und des THW, 14 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und Vertreter des Landratsamtes. Vor Ort waren die Feuerwehren aus Eltmann, Limbach, Eschenbach, Dippach, Weisbrunn, Kirchaich, Ebelsbach, Steinbach, Zeil, Sand, Knetzgau sowie die Werkfeuerwehr der Firma Schaeffler.

Für die Verpflegung der Feuerwehrler sorgte die Schnelleinsatzgruppe der BRK-Bereitschaft Hofheim. Außerdem übernahm das Rote Kreuz die sanitätsdienstliche Absicherung.

Hinweise zu dem Brand nimmt die Polizeiinspektion Haßfurt unter der Rufnummer 09521/9270 entgegen. pi/cl