44 Jahre war Dieter Bordihn im Bankwesen tätig, davon 20 Jahre als Vorstandsmitglied der VR Bank Oberfranken Mitte (vorher: Kulmbacher Bank). Das geht aus einer Pressemitteilung hervor.

Bordihn wurde nach Aus- und Weiterbildung Anfang 2000 stellvertretendes Vorstandsmitglied der Sparkasse Nürnberg. 2001 wechselte er in den Vorstand der Kulmbacher Bank. Er verantwortete die Bereiche IT, Marktfolge Aktiv und Passiv, Organisation, Personal, Compliance und Unternehmenssteuerung und war verantwortlich für über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Er genoss einen hervorragenden Ruf in der genossenschaftlichen Organisation und in seinem Institut, heißt es in der Pressemitteilung. Ein ausgeprägtes unternehmerisches Denken, eine klare strategische Ausrichtung und Dienstleistungs- und Kundenorientierung wurden ihm attestiert. Ein Höhepunkt war das 150-jährige Bestehen der Bank 2015.

Mit Blick auf die großen Herausforderungen in der Bankenbranche hat Dieter Bordihn zusammen mit seinem Vorstandskollegen Stephan Ringwald im Jahr 2017 die Fusion mit der Raiffeisen-Volksbank Kronach-Ludwigsstadt umgesetzt. In den letzten vier Jahren seiner Vorstandstätigkeit war es Bordihn eigener Aussage zufolge besonders wichtig, das Zusammenwachsen beider Häuser maßgeblich zu begleiten.

Dieter Bordihn engagierte sich zusätzlich in diversen Gremien der genossenschaftlichen Gruppe, unter anderem war er Kreisverbandsvorsitzender der Genossenschaftsbanken der Landkreise Kulmbach und Kronach, und ihn zahlreichen Vereinen und Organisationen, darunter die IHK und der Kreisvorstand des Roten Kreuzes. Bordihn ist verheiratet, hat drei Kinder und drei Enkel. Neben der Familie und der Bank steht das Segeln für den heute 60-Jährigen im Vordergrund. Dennoch liebt er auch seinen Garten und sein Haus und wird in Fölschnitz wohnen bleiben.

Aufgrund der Pandemie findet keine offizielle Verabschiedung statt. In kleinem Rahmen wird Bordihn von Aufsichtsrat und seinen Vorstandskollegen verabschiedet. Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verabschiedet sich Dieter Bordihn auf einer Rundfahrt durch das Geschäftsgebiet. Zum 1. August wurde Bordihns Nachfolger, der diplomierte Bankbetriebswirt Frank Kaiser, in den Vorstand berufen. Er übernimmt seine Verantwortungsbereiche.

"Mein Beruf war meine Berufung - der Abschied fällt mir nicht leicht. Ich sehe die Bank aber gut gerüstet und kann daher beruhigt meinen nächsten Lebensabschnitt beginnen", so Bordihn zum Abschied. red