Vorsicht bei Wespenstichen

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Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml rät zur Vorsicht bei Wespen- und Bienenstichen. Huml betont: "Ein Wespen- oder Bienenstich ist nicht nur schmerzh...

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml rät zur Vorsicht bei Wespen- und Bienenstichen. Huml betont: "Ein Wespen- oder Bienenstich ist nicht nur schmerzhaft, er kann auch zu heftigen allergischen Reaktionen und sogar zum Tod führen. Deshalb sollten die Gefahren durch Wespen- und Bienenstiche nicht unterschätzt werden. "
Experten zufolge reagieren rund 3,5 Prozent der Bevölkerung allergisch auf Insektengift. Über 17 Prozent zeigten dem Robert-Koch-Institut zufolge in medizinischen Tests eine Immunreaktion auf Wespengift, bei Bienengift liegt diese Rate bei knapp über 11 Prozent. Um Allergien und Überreaktionen unter anderem für Insektengifte bei Vorschulkindern in Bayern zu untersuchen, fördert das Bayerische Gesundheitsministerium ein Pilotprojekt des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit mit rund 50 000 Euro.
Huml erläutert: "Bienen und Wespen gehören in Mitteleuropa zu den häufigsten Auslösern von Insektengiftallergien. Allergiker bekommen bei einem Stich etwa einen rasch auftretenden Hautausschlag am ganzen Körper, Schweißausbruch, Schwindel oder Atemnot, sie verlieren häufig das Bewusstsein und es kann zu einem Herz-Kreislauf-Stillstand kommen. " red