Mit dem Satzungsbeschluss wurde in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates Frensdorf das Verfahren für den Bebauungsplan "Ahornweg Nord" im Ortsteil Vorra beendet. Auf einem Plangebiet von rund 27 000 Quadratmetern werden durch die Bauleitplanung im Norden von Vorra 28 Baugrundstücke für Wohnbebauung ausgewiesen. Wie Bürgermeister Jakobus Kötzner (AWL) mitteilte, gibt es bereits für mehr als zwanzig Grundstücke Kaufinteressenten.

Mit den Baugrundstücken, die zwischen 600 und 1000 Quadratmeter groß sind, will die Gemeinde Frensdorf insbesondere jungen Familien aus den eigenen Ortsteilen die Möglichkeit geben, sich ein Eigenheim zu schaffen. Da das neue Wohnquartier am nördlichen Ortsausgang von Vorra entlang der Kreisstraße BA 22 liegt, wurde im Bebauungsplan ein Streifen für einen künftigen Radweg vorgesehen.

Passiver Lärmschutz

Nach den Festsetzungen des Bebauungsplans sollen sich die künftigen Ruheräume auf der von der Kreisstraße abgewandten Seite befinden. Neben diesem "passiven" Lärmschutz seien aufgrund des nicht sehr hohen Verkehrsaufkommens keine weiteren Lärmschutzmaßnahmen notwendig.

Durch Untersuchungen konnte auch "der Verdacht" auf Bodendenkmäler im südlichen Bereich des Plangebiets ausgeräumt werden. Die gutachterlichen Maßnahmen, Schürfungen und Bodenabtragungen verzögerten die Bauleitplanung etwas. Jetzt geht Bürgermeister Kötzner davon aus, dass das neue Baugebiet in Vorra in der ersten Jahreshälfte 2021 bebaubar sein wird.

Von den beteiligten Behörden und Trägern öffentlicher Belange wurden bei der Auslegung der Planung keine gravierenden Bedenken vorgebracht. Wie Kötzner erklärte, muss als nächster Schritt das Umlegungsverfahren durchgeführt werden.