Das Umweltbildungszentrum (Ubiz) bietet wieder eine Reihe von Veranstaltungen an, die die Natur und das gesunde Leben im Mittelpunkt haben. Anmeldung ist erbeten unter der Rufnummer 09529/92220 beim Ubiz.


Die Wünschelrute als Antenne

Jeder Mensch hat die Sensibilität, Strahlungsfelder wahrzunehmen. Reinhard Winkler vermittelt am Montag, 24. Oktober, von 19 bis 22 Uhr im Ubiz erste Grundlagen zum physikalischen Wünschelrutengehen. Grifflängenruten und Lecherantennen lassen sich auf die Resonanz von "Wellenlängen" abstimmen. Nach dem Physiker Reinhard Schneider ist eine Wünschelrute eine abstimmbare Antenne. Der Mensch ist der Empfänger. Indem die Länge der Rute (Grifflänge) verändert wird, lässt sich diese auf eine Strahlung oder ein Energiefeld abstimmen. Das bietet außer der Wassersuche vielfältige Anwendungsmöglichkeiten innerhalb und außerhalb des Hauses, den eigenen Lebensraum harmonisch zu gestalten. Am Dienstag, 25. Oktober, 19 bis 22 Uhr, ist dazu auch ein Grundlagenabend im "Komm" in Untermerzbach (Kooperation mit der Volkshochschule); bei Bedarf können die Grundlagenkenntnisse vom 4. bis 6. November in einem Wochenendkurs in Birkenfeld vertieft werden.


Brot - gesunde Ernährung

Bäckermeister Michael Oppel spricht am Samstag, 22. Oktober, von 17 bis 19 Uhr über die Philosophie seines Betriebs und zeigt auf, wie ein Backwarensortiment ohne chemische Zusätze auskommen kann. Er informiert über Zusatzstoffe in Lebensmitteln und ihre Auswirkungen. Am Ende führt er durch die Backstube mit den Bäckereimaschinen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkshochschule Rauhenebrach statt (Bäckerei Oppel, Hauptstraße 19, Untersteinbach).


Heizen mit der Wärmepumpe

Wärmepumpen, egal welcher Art, machen sich das Kraft-Wärme-Prinzip in umgekehrter Folge zu Nutze: Sie nehmen natürlich vorkommende Wärme auf und erzeugen in Zusammenwirkung mit der Arbeitstemperatur der Wärmepumpenkomponenten eine für die Heizanlage angemessene Temperatur. Dabei ist das Ziel stets, eine Naturquelle mit möglichst hoher Eigentemperatur ausfindig zu machen, um so eine geringe Arbeitsleistung zum Erreichen der Wärme aufbringen zu müssen. Am Donnerstag, 27. Oktober, 19 Uhr, stellt Alexander Wolf die Wärmepumpentypen zur Nutzung von erneuerbarer Energie aus Luft, Erdreich und Brunnenwasser vor. Er erläutert gesetzliche Rahmenbedingungen und spricht das wichtige Wärmeübertragungssystem (Effizienz) an - im Gebäudebestand mit Heizkörpern sehr wichtig. Mit den Nutzungsmöglichkeiten von selbst erzeugtem Strom einer Photovoltaik-Anlage im Zusammenhang mit der Wärmeerzeugung schließt der Vortrag (Kooperation mit der Unterfränkischen Überlandzentrale Lülsfeld).


Eine Zuckerfabrik im Laubwald

Im Wald wird Tag für Tag Zucker produziert. Und zwar mit Hilfe von Sonnenlicht. Vom Zucker ernähren sich die Pflanzen, aber auch viele tierische Bewohner des Waldes. Günther Oltsch erzählt am Sonntag, 23. Oktober, 13.30 Uhr, wie der Zucker entsteht, was damit passiert und wer ihn nutzt, ohne dabei Abfall zu produzieren. Die sechs Kilometer lange Tour führt zu den ältesten Buchenbeständen im Steigerwald. Der Treffpunkt ist am Hexenhäusle in Neuhausen bei Michelau.


Die thermische Solaranlage

Tipps für Planung und Betrieb einer thermischen Solaranlage gibt am Mittwoch, 26. Oktober, Hans Ullrich von 19 bis 21 Uhr. Er stellt Kollektorbauarten und Speichertypen vor und erläutert, wie man die richtige Anlagengröße bestimmt. Da über 80 Prozent der Energie eines Durchschnittshaushalts auf die Wärmeerzeugung entfallen, wird die solare Heizungsunterstützung bei steigenden Energiepreisen lohnender.


Hutwerkstatt: aus Wolle gefilzt

Am Samstag, 29. Oktober, führt Anne Jansen von 10 bis 17 Uhr in die Kunst des Hut-Filzens ein. Unter Anleitung erlernt man, einen einfachen Hut mit Krempe oder eine Mütze herzustellen. Nach dem Entwickeln einer individuellen Schablone wird Schafwolle in mehreren Schichten ausgelegt, mit Seifenwasser befeuchtet, verfilzt und gewalkt. Zum Schluss wird die Kopfbedeckung mit den Händen in Form modelliert. Mitzubringen sind Handtuch, Papier und Bleistift, Folienstift (permanent), Schere, Noppenfolie (mindestens 60x120 Zentimeter) sowie - falls vorhanden - ein Wasserspritzer (wie früher zum Bügeln verwendet). Hier ist Anmeldung bis 21. Oktober erforderlich. red