Die Mitglieder des Umweltausschusses haben die Haushaltsansätze für die Bereiche Natur-, Umwelt- und Klimaschutz sowie Land- und Forstwirtschaft akzeptiert. Den größten Ausgabeposten bildet der Bereich Naturschutz und Landschaftspflege mit 269 122 Euro.

Auf Antrag von Veit Pöhlmann (FDP) sollen die Mitglieder des Umweltausschusses darüber unterrichtet werden, wo der Landkreis Kulmbach beim Erwerb von Grundstücken und baulichen Anlagen aus Ausgleichszahlungen des Naturschutzfonds im Landkreis tätig werden will.

Thema Borkenkäfer

Eine längere Diskussion löste ein weiterer Antrag Pöhlmanns aus. Dabei ging es um die Frage, wie den Waldbauern beim Schutz des Baumbestandes geholfen werden kann, der durch den Borkenkäferbefall schwer in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Hier verwies Landrat Klaus Peter Söllner auf den Besuch von Staatsministerin Michaela Kaniber, den er gemeinsam mit seinem Amtskollegen aus dem Landkreis Kronach im Mai 2020 initiiert hatte. Bei diesem Termin habe die Staatsministerin schnelle Hilfe zugesagt, die auch erfolgt sei. Finanzielle Hilfen durch den Landkreis sind dagegen nicht möglich, wie Söllner feststellte.

Weitere Hilfe nötig

Karl-Heinz Opel (FW) und Wilfried Löwinger (CSU) lobten die staatlichen Hilfen bei der Beseitigung des Käferholzes. Für viele Landwirte rechne sich jedoch die Forstwirtschaft nicht mehr. Nötige Neuanpflanzungen würden vermutlich Millionen von Euro kosten. Hier seien weitere Zuschüsse unabdingbar.

Landrat Söllner sagte zu, Forstdirektor Michael Schmidt zu einer der nächsten Sitzungen des Umweltausschusses einzuladen, um aus erster Hand Informationen über die Situation der Forstwirte zu erhalten. Rei.