Die AOK Bayern versorgt derzeit ihre Versicherten bereits mit der elektronischen Gesundheitskarte der zweiten Generation. Die Karten der ersten Generation verlieren nach fünf Jahren ihre Gültigkeit und müssen deshalb ausgetauscht werden. Über 87 224 Versicherte der AOK Bamberg werden bis Ende 2017 im Besitz der neuen Gesundheitskarte sein, bayernweit sogar rund 3,8 Millionen. "Die Karten der zweiten Generation verfügen über hochwertige Verschlüsselungen und gelten bis zum Jahr 2022 als unknackbar", erklärt Peter Weber, Direktor der AOK in Bamberg, in einer Pressemitteilung. Bis jedoch auf dem Kartenchip erste Gesundheitsdaten gespeichert werden können, werde es noch etwas dauern.
Die elektronische Version der Gesundheitskarte ist seit 1. Januar 2015 für gesetzlich Krankenversicherte Pflicht. Sie enthält aber bislang neben dem Bild des Versicherten nur die Angaben der alten Krankenversichertenkarte. red