Zum 30. April sind die beiden Gemeinderäte Uwe Schmidtlein und Stefan Döppmann aus dem Gemeinderat ausgeschieden. Bürgermeister Thomas Betz verabschiedete die beiden bei der jüngsten Sitzung. Wegen der strengen hygienerechtlichen Vorgaben aufgrund der Corona-Pandemie war die Verabschiedung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben worden,

Bürgermeister Betz bedankte sich zunächst bei Stefan Döppmann für seine Tätigkeit im Gemeinderat in den Jahren 2014 bis 2020. In dieser Zeit habe sich Döppmann immer zum Wohle seines Heimatortes Schneeberg eingesetzt und die Belange der Schneeberger nachdrücklich vertreten. Stefan Döppmann sei schon lange Zeit für die Gemeinde unterwegs und unterstütze seinen Vater bei den Aufgaben des Wasserwarts. In der Zeit von 2008 bis 2014 vertrat er die Belange Schneebergs als Ortssprecher im Gemeinderat. Ebenso stand er den Schneeberger Bürgern als Ortsbeauftragter zur Verfügung.

Uwe Schmidtlein wurde einst mit nur 27 Jahren in den Gemeinderat gewählt. Nach 18 Jahren Amtszeit hatte er sich dazu entschieden, nicht mehr zu kandidieren. Sein Wirken im Gemeinderat war geprägt von vielen zusätzlichen Posten, die er übernommen und zum Wohle der gesamten Gemeinde ausgeübt hat. So vertrat er die Belange der Gemeinde Wattendorf in der Gemeinschaftsversammlung der Verwaltungsgemeinschaft Steinfeld von 2014 bis 2020. Für Wattendorf war er seit 2014 im Rechnungsprüfungsausschuss tätig, dessen Vorsitz er auch in dieser Zeit übernahm. Seit 2014 übte er zusätzlich noch die Aufgaben des Ortsbeauftragten aus. Ebenso vertritt Schmidtlein seit 2002 als Verbandsrat im Zweckverband zur Wasserversorgung der Rothmannsthaler Gruppe die Belange der Wattendorfer. Er engagiert sich auch weiterhin für die Wattendorfer Feuerwehr, unter anderem als Jugendwart und Gerätewart.

Das neue Wattendorfer Gemeinderatsgremium unterstrich die Abschieds- und Lobesworte des Bürgermeisters mit einem großen Applaus. Bürgermeister Betz überreichte den ausgeschiedenen Gemeinderäten als Erinnerung an die gemeinsame Arbeit im Gemeinderat ein Wappen-Fensterbild aus Glas und einen Essensgutschein.

Ortsdurchfahrt wird saniert

Für den Bereich "Gräfenhäusling-Ost" wurde nach Abwägung eingegangener Stellungnahmen eine Einbeziehungssatzung in der Fassung vom 21. September erlassen. Diese besteht aus Planzeichnung mit Text und Begründung.

Die Gemeinde Wattendorf war durch das Staatliche Bauamt informiert worden, dass die Ortsdurchfahrt Wattendorf ab Mitte September saniert wird, weil Mittel, die für andere Gemeinden eingeplant waren, nicht ausgeschöpft wurden. Der Gemeinderat zeigte sich mit der Durchführung der vorgesehenen Maßnahmen einverstanden. Der Bürgermeister wurde für den Fall, dass es kurzfristig nötig ist, beauftragt und bevollmächtigt, die Aufträge auszulösen, um den Bauablauf nicht zu behindern. Die Angebote beziehungsweise Rechnungen sind dem Gemeinderat nachträglich vorzulegen.

Borkenkäfersituation

Der Bürgermeister berichtete, dass am 11. September in Roßdorf ein Gespräch zur Borkenkäfersituation stattgefunden hatte. Ziel war es, dass die Gemeinden die Resolution der geschädigten Waldbauern unterstützen, damit zum Beispiel höhere Zuschüsse für die Wiederaufforstung gewährt werden. Die Gemeinden sollen politisch aktiv werden.

Bauvorhaben gebilligt

Zum Bauantrag für den Neubau eines Einfamilienwohnhauses mit Doppelgarage auf dem Grundstück mit der Flurnummer 724/1 der Gemarkung Gräfenhäusling (neben Gräfenhäusling 2b) wurde das gemeindliche Einvernehmen erteilt. Befürwortet wurden auch folgende Bauvorhaben: Voranfragen für den Bau eines eingeschossigen Hauses (Bungalow) und einer Garage auf dem Grundstück mit der Flurnummer 64 der Gemarkung Gräfenhäusling (Bereich Gräfenhäusling 51 und 51 a) sowie für den Bau einer Garage auf dem Grundstück mit der Flurnummer 674/29, Truhendinger Weg 9 in Wattendorf. Der Gemeinderat Wattendorf stimmte dem Garagenbau außerhalb der Baugrenzen zu.

Wanderweg "Blühender Jura"

Der Wanderweg "Blühender Jura - Auf den Spuren des Wanderschäfers" soll markiert werden. Der Landschaftspflegeverband Bamberg hat mittlerweile geklärt, dass aus dem Bayerischen Naturschutzfonds bis zu 8500 Euro bereitgestellt werden, die für die Markierung verwendet werden können.

Der Landschaftspflegeverband bittet nun die beteiligten Gemeinden um eine Entscheidung, dass die Markierung des Weges unterstützt und auch über die Erstmarkierung hinaus weitergepflegt wird.

Die Gemeinde Wattendorf unterstützt die Markierung des Wanderweges "Blühender Jura" und wird laut Gemeinderatsbeschluss auch die künftige Pflege organisierend unterstützen. red