"Es ist Zeit für eine soziale Bewegung und damit für eine VdK-Großdemonstration", sagt VdK-Präsidentin Verena Bentele. Am Samstag, 28. März, werden Zehntausende in München erwartet, die bei der zentralen VdK-Demonstration unter dem Motto "Soziales Klima retten!" für soziale Gerechtigkeit und gegen Altersarmut auf die Straße gehen. Der Demonstrationszug startet um 12 Uhr auf der Theresienwiese und führt durch die Münchner Innenstadt bis zum Odeonsplatz. Dort findet um 14 Uhr eine große Abschlusskundgebung mit Verena Bentele statt.

Auch der VdK-Kreisverband Coburg ruft zur Teilnahme auf. "Machen Sie mit! Lassen Sie uns gemeinsam das soziale Klima retten. Das gesellschaftliche Miteinander gerät wegen der halbherzigen Sozialpolitik der Bundesregierung immer stärker ins Wanken. Dem müssen wir vom VdK etwas entgegensetzen", erklärt VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Steinlein in einer Pressemitteilung. Alle Bürger aller Generationen seien eingeladen, in München dabei zu sein.

Der VdK-Kreisverband organisiert kostenlose Fahrten zur Großdemo. Interessierte melden sich bitte an (siehe Kasten).

"Es geht um gute Renten jetzt und morgen, also um die Zukunft aller Generationen", betont VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Steinlein. Die VdK-Großdemonstration sei Abschluss und Höhepunkt der bundesweiten VdK-Kampagne #Rentefüralle, die seit Monaten erfolgreich die rentenpolitischen Debatten begleite. VdK-Kernforderung sei die Schaffung eines sozial gerechten Rentensystems, das allen Generationen Sicherheit im Alter garantiert. Dazu gehörten eine Stabilisierung und Anhebung der Renteneinkommen durch ein Rentenniveau über 50 Prozent, eine Erhöhung des Mindestlohns auf über 12 Euro und Freibeträge für die gesetzliche Rente bei der Grundsicherung im Alter.

Zur solidarischen Finanzierung fordert der VdK mehr steuerliche Umverteilung sowie eine Einführung einer allgemeinen Erwerbstätigenversicherung nach österreichischem Vorbild, in die Arbeitnehmer, Selbstständige, Beamte, Politiker bis hin zu Vorstandsvorsitzenden einzahlen. Vehement lehnt der VdK eine weitere Erhöhung des Renteneintrittsalters ab, über die bereits diskutiert wird. "Schon bei der Rente mit 67 bleiben zahlreiche Menschen auf der Strecke. Vielen wird bereits heute die Rente schmerzhaft gekürzt, weil sie es nicht einmal schaffen, bis 65 zu arbeiten. Gegen eine weitere Verschärfung müssen wir protestieren", erklärt VdK-Kreisgeschäftsführer Thomas Steinlein. red