Stark ersatzgeschwächt mussten die Volleyballerinnen der SpVgg Ermerhausen in der Kreisliga Ost gegen den TSV Aschach und den TV Haßfurt ran. Mit Marie Bayersdorfer, Diana Gräf und Theresa Bock fielen drei Stammkräfte aus. Das Fazit: Zwei Niederlagen für die Truppe um Spielertrainerin Kerstin Käferlein.

TSV Aschach - SpVgg Ermershausen 3:1

(25:16, 20:25, 25:9, 25:11) In einer umkämpften Partie kam Ermershausen im zweiten Durchgang besser ins Spiel und zeigte immer wieder, welches Potenzial im Team steckt. Aylin Alber, die nach Umstellungen diesmal auf der Außenangreiferposition spielte, setzte sich mit ihren Angriffsbällen immer wieder in Szene. Der Lohn war der Satzgewinn mit 25:20.

Im Anschluss machte sich aber die fehlende Erfahrung des Teams bemerkbar. In den Sätzen 3 und 4 stand die SpVgg auf verlorenem Posten. "Wir haben trotz der Ausfälle weitgehend ordentlich gespielt, leider hat die Cleverness in den entscheidenden Phasen gefehlt", sagte die Spielerin Lisa Welz. Brisant: Aschach setzte eine Spielerin ohne gültigen Pass ein - die Partie könnte noch ein Fall für das Sportgericht werden.

SpVgg Ermershausen - TV Haßfurt 0:3

(21:25, 18:25, 9:25) Auch gegen den Tabellenzweiten hielt Ermershausen über weite Strecken mit, musste jedoch ohne einen Satzgewinn die Segel streichen. Lena und Anna Lang waren im Angriff sehr präsent, ähnlich wie in der Partie zuvor schlichen sich jedoch immer wieder individuelle Fehler ein, die dem TV Haßfurt leichten Punkte brachten.

Eine solide Stellerleistung zeigte nach dem Ausfall von Baiersdorfer Jule Müller. Die SpVgg verstand es aber nicht, die ungedeckten Räume im Feld der Haßfurterinnen anzuspielen. Das gelang dem TVH deutlich besser. Im dritten Durchgang nahm das Trainerin Käferlein noch eine Umstellung mit Aylin Alber als Stellerin und Kerstin Käferlein als Außenangreiferin vor, doch blieb auch diese taktische Maßnahme ohne Erfolg. "Trotz zweier Niederlagen war es ein gelungener Spieltag. Durch die kurzfristigen Ausfälle bekamen unsere neuen Spielerinnen mehr Spielzeit", sagte Lisa Welz.

Gemeint waren Lena Lang, Jule Müller und Anna Lang, für die es eine wichtige Erfahrung war, im Spiel voll integriert zu sein. Doch auch Alber, Käferlein, und Welz zeigten auf ihren teils ungewohnten Positionen eine ansprechende Leistung. Was positiv auffiel, war der Zusammenhalt der Ermershäuserinnen. Der war in den vergangenen Partien nicht immer selbstverständlich. di Ermershausen: Aylin Alber, Kerstin Käferlein, Anna und Lena Lang, Jule Müller, Carolin Sapper und Lisa Welz. Trainer Thorsten Käferlein