Ein Pole hat am Freitagabend auf der A 9 einen Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen verursacht. Der 44-Jährige fuhr mit seinem Auto-Anhänger-Gespann in Richtung Berlin. Dabei kam das Gespann circa zehn Kilometer vor Bayreuth ins Schleudern, wodurch sich der Anhänger vom Zugfahrzeug löste. Ein hinter dem Gespann fahrender Lastwagen konnte eine Kollision mit dem sich aufstellenden Anhänger nicht mehr vermeiden. Der Anhänger prallte gegen die Frontscheibe des Lkw. Der Fahrer hatte noch Glück, dass der Anhänger die Scheibe nicht durchschlug und ihn schwer verletzte. Zehn weitere Fahrzeuge wurden durch Fahrzeugteile derart beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren. Aufgrund des großen Trümmerfelds und der Vielzahl an beschädigten Fahrzeugen musste die Autobahn für mehrere Stunden gesperrt werden. Die eingesetzten Kräfte der Feuerwehr Trockau, des Technischen Hilfswerk (THW) Pegnitz, der Verkehrspolizei Bayreuth und der Autobahnmeisterei hatten an diesem Freitagabend viel zu tun. Der Sachschaden beläuft sich auf circa 40 000 Euro. Es kam zu keinerlei schweren Verletzungen.