Bürgermeis- terin Gebhardt kündigte während der jüngsten Gemeinderatssitzung eine Gebührenerhöhung für das Trinkwasser an, da einige große Reparaturen und die Quellsanierung anstehen. Von bisher 70 Cent pro Kubikmeter Wasser soll die Gebühr dann ab Oktober auf 1,50 Euro steigen. Die Verwaltung hatte zwei Euro vorgeschlagen.

Das Aufstellen eines Kirchweihbaums sei noch nicht gestattet. Das teilte Bürgermeisterin Anja Gebhardt (SPD) mit. Die Kerwaburschen verzichten nun auch auf den Bierausschank; ein Kulturprogramm wie sonst üblich wird es an der Kerwa auch nicht geben. Denn Menschenansammlungen sollen schließlich noch vermieden werden.

Allerdings soll es ein Kinderkarussel und eine Mandelbude geben. Die Grund- und Kindergartenkinder erhalten dafür von der Gemeinde Kirchehrenbach einen Gutschein im Wert von fünf Euro.

Der Wunsch der Gemeinde, dass man die E-Ladesäule an einen Schrägparker-Parkplatz einrichten möge, wurde vom Landratsamt aus Gründen der Verkehrssicherheit an der Kreisstraße nicht befürwortet. Ein Längsparker-Parkplatz wäre aber in Ordnung.

Ferner beschloss der Rat eine Gebührenordnung für den Vereinsraum im ehemaligen Feuerwehrgerätehaus. Für die einmalige Benutzung werden fünf Euro, monatlich 20 Euro, vierteljährlich 50 Euro und für das Jahr 200 Euro fällig. Geburtstagsfeiern sind nicht erlaubt, Vorstandssitzungen schon.

Wieder einmal ging es dann um die Farbgestaltung eines gemeindlichen Gebäudes. Nachdem der Bahnhof nun blau ist, sprach sich Johannes Schnitzerlein (CS) dafür aus, die kleine Kapelle neben dem gegenüberliegenden Kindergarten auch blau zu streichen. Zum einen sei die Kapelle ursprünglich schon blau gewesen, zum anderen hätte man dann die Verbindung zum Bahnhof, argumentierte Schnitzerlein.

"Blau glotzt scho orch", antwortete die Bürgermeisterin. Sie hätte lieber grau wie der Kindergarten. Schließlich beschloss der Rat mit vier Gegenstimmen das sich die drei Bürgermeister über die neue Farbe für die Kapelle einigen sollen. Können sie sich nicht einigen, kommt das Thema wieder zurück in den Marktgemeinderat.

Die zukünftige öffentliche Toilette im ehemaligen Bahnhofsgebäude soll von 6 bis 23 Uhr geöffnet haben, und für ein Streuobstwiesenprojekt des Landschaftspflegeverbandes gibt es keine ein Hektar große Fläche, die der Gemeinde gehört. Im Herbst soll dann auch eine Lösung für die abgestorbenen Bäume in der Hauptstraße gefunden werden. Mit einer Landschaftsarchitektin und gegebenenfalls einem Baumfachmann soll nach alternativer Bepflanzung gesucht werden.