Trauer um Heinz Losert

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Heinz Losert † Foto: Gunther Czepera
Heinz Losert † Foto: Gunther Czepera

Die Fußballer im Kreis Lichtenfels trauern um Heinz Losert, der in dieser Woche im Alter von 69 Jahren gestorben ist. Losert lebte in Mistelfeld und hinterlässt seine Ehefrau Anna. Den Lichtenfelsern ...

Die Fußballer im Kreis Lichtenfels trauern um Heinz Losert, der in dieser Woche im Alter von 69 Jahren gestorben ist. Losert lebte in Mistelfeld und hinterlässt seine Ehefrau Anna.

Den Lichtenfelsern ist er als langjähriger Mitarbeiter bei der Stadt bekannt, für die er 37 Jahre lang tätig war. Als er 2014 in Ruhestand ging, war er Vorarbeiter des Bauhofes.

Den Fußballern war Heinz Losert als Spieler und nach seiner aktiven Karriere als Spielertrainer und Coach ein Begriff. Seine offene, freundliche Art machten ihn zu einem beliebten Typen im Landkreis, der bis zuletzt Spiele auf Kreisebene besuchte und dort stets ein gefragter Gesprächspartner war.

Seine ersten Schritte im Fußball machte Losert, der schon mit 14 Jahren Vollwaise war und von seinen Geschwistern aufgezogen wurde, beim FC Adler Weidhausen. Als 18-Jähriger schoss er damals mit 57 Toren die Adler fast im Alleingang in die A-Klasse. Danach standen die höherklassigen Klubs Schlange vor dem Hause Losert. Der Stürmer entschied sich für den Bayernligisten FC Lichtenfels, für den er 15 Jahre lang spielte. Gleich in seinem ersten Spiel durfte der gebürtige Oberwohlsbacher im DFB-Pokal gegen den 1. FC Nürnberg aufs Feld. Auch als die erfolgreichen Zeiten zu Ende gingen, blieb Losert dem FCL treu und ging mit dem Traditionsclub hinunter bis in die Bezirksliga. Auch weil er damals eine Arbeit bei der Stadt Lichtenfels bekommen hatte und mit 23 heiratete.

Im Alter von 36 Jahren war Schluss beim FC Lichtenfels. Es folgte die Station als Spielertrainer beim FC Schwürbitz, mit dem er auf Anhieb B-Klassen-Meister wurde. Danach war Losert beim FC Hochstadt, zweimal beim FC Altenkunstadt, erneut in Schwürbitz, SV Borussia Siedlung Lichtenfels, DJK Lichtenfels und ESV Lichtenfels als Trainer tätig.

Wer Heinz Losert die letzte Ehre erweisen will, kann dies am Dienstag, 5. Februar, 13.30 Uhr, in der Pfarrkirche Mistelfeld beim Requiem mit anschließender Aussegnung tun. us