Insgesamt 32 Teilnehmer nahmen am Skitraining 2020 der NaturFreunde Kulmbach im Dreiländereck Österreich/Schweiz/Italien teil.

Seit 1986 beziehen die Kulmbacher fast regelmäßig Quartier in Pfunds im Oberinntal. Die Pisten in den umliegenden Skigebieten waren trotz der ergiebigen Schneefälle optimal präpariert.

Sieben Tage wohnten die Kulmbacher in Pfunds. Auch wenn der Ort über kein eigenes Skigebiet verfügt, so ist er doch von anspruchsvollen Skiregionen umgeben, die schnell und vor allem sicher erreicht werden können. Sowohl das Skigebiet Nauders, am Reschenpass, als auch die Pisten Samnaun, die mit denen von Ischgl verbunden sind, waren das Ziel der Skifreunde.

Mit dem Wetter hatten die Naturfreunde nicht das große Los gezogen. Nachdem die Wetterlage eine Zufahrt wegen Lawinengefahr zum Skigebiet Samnaun/Ischgl nicht ermöglichte, verbrachte man die ersten drei Tage im Gebiet Nauders. Die letzten beiden Tage wurde man entschädigt, bei wolkenlosem Himmel und einer traumhafter Neuschneeauflage. Dieses Traumwetter versetzte die gesamte Truppe in Hochstimmung.

Mit dem kostenlosen Skibus wurde über die exponierte Gebirgsstraße die Zollfreizone Samnaun erreicht. Dieser Wintersportort wartet mit der seit 1996 bestehenden Weltneuheit auf. Damals die erste und einzige

doppelstöckige Kabinenbahn der Welt, die mit jeder Fahrt 180 Skifahrer in nur 340 Sekunden auf den 2500 Meter hohen Alp-Trida-Sattel bringt. Dieser Sattel ist der Schweizer Zugang zur internationalen Skiarena Samnaun/Ischgl.

Herrliche Ausblicke auf die umliegenden winterlichen Berge boten sich den Skifahrern an den beiden letzten Tagen. Fachgruppenleiter Sport Manfred Motschenbacher bedankte sich bei der Reiseleitung Helmuth Weith, beim Skilehrer Jörn Rohrbeck und allen Akteuren, die zum Gelingen und zum reibungslosen Ablauf der Skifreizeit beigetragen haben. Froh war man allerseits, dass die Skiwoche ohne größere Unfälle ablief. red