Auch dieses Jahr fand die Berufsorientierungswoche des Liebfrauenhauses statt, in dessen Verlauf sich das Jugendhaus "rabatz" beteiligen konnte und die zwei siebten Klassen auf das Thema Berufsorientierung vorbereitete.
Am Donnerstag und Freitag durften die zwei neunten Klassen der privaten Mittelschule Liebfrauenhaus schon mal das "rabatz" testen. Bei einem Rollenspiel zum Thema Alkoholprävention schlüpften die Jugendlichen an zwei Tagen in verschiedene Rollen und simulierten eine wilde Party mit viel "Schuss".
An der Theke gab es statt der echten harten Sachen allerdings nur Chips, die den Betrunkenheitsgrad im Laufe der Party wiederspiegelten. Jeder Mitspieler musste im Rahmen seiner zugewiesenen Rolle auf der Party mitspielen. Gegen Ende des Rollenspieles kam es dann zu verschiedenen "Zwischenfällen", nach welchen auch der ein oder andere Partybesucher als Konsequenz im Krankenhaus, bei der Polizei oder bei den Eltern landete.
Diese Stationen waren besetzt von Stefan Schmidt, dem Jugendkontaktbeamten der Polizeiinspektion Herzogenaurach, Luitgard Kern vom Gesundheitsamt Erlangen-Höchstadt und Klaus Böhm von der mobilen Jugendarbeit des Jugendamtes an der Elternstation.
Gegen Mittag wurde das Spiel dann beendet und zunächst gemeinsam kurz ausgewertet. In verschiedenen Kleingruppen wurde mit den Jugendlichen über das Rollenspiel, aber auch über den eigenen Alkoholkonsum und die daraus möglichen negativen Folgen und Risiken gesprochen.
Die Veranstaltung fand im Rahmen der Berufsorientierungswoche der privaten Mittelschule Liebfrauenhaus in Kooperation mit dem Generationen-Zentrum Herzogenaurach und der Unterstützung des Amtes für Kinder, Jugend und Familie Erlangen-Höchstadt, sowie der Polizeiinspektion Herzogenaurach und dem Gesundheitsamt des Landkreises Erlangen-Höchstadt statt. red