Beim achten Politischen Aschermittwoch der CSU Wonfurt wurden "Fische in die Pfanne gehauen". Damit seien natürlich die Politiker gemeint, so der Redner Michael Schwarz. Er und der Mundart-Autor Wilhe...
Beim achten Politischen Aschermittwoch der CSU Wonfurt wurden "Fische in die Pfanne gehauen". Damit seien natürlich die Politiker gemeint, so der Redner Michael Schwarz. Er und der Mundart-Autor Wilhelm Wolpert boten ein unterhaltsames Kabarett-Programm über lokale Geschichten und komische Ereignisse. Rund 60 Wonfurter hatten sich im Pfarrsaal versammelt, wie die CSU mitteilte.
Für Unterhaltung sorgte die Darstellung des Jungpolitikers Schwarz über die "Digitales Bärchen 2.0" getaufte Staatsministerin Dorothee Bär. "Ihm sei es egal, was sie anhat, ob sie nackt ist oder nicht - Hauptsache gute Arbeit soll sie machen", sagte er und verwies auf die seiner Meinung nach katastrophale Netzabdeckung im Landkreis der Staatsministerin.
Weiterhin fuhr er fort: "Ich bin mir sicher, dass sie bald Ministerin wird bei ihren Kernkompetenzen." Er spielte auf die von Ministerpräsident Markus Söder angekündigte Kabinettsverjüngung an, denn ihre Kernkompetenzen seien genau jetzt wieder gefragt: "Sie ist nämlich jung, weiblich und einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort - das ist alles, was sie kann."
Schwarz sprach die Vermutung aus, dass der Wonfurter Bürgermeister Holger Baunacher nicht ohne Grund derzeit viel für die Kinder in Wonfurt investiere: neue Spielplätze, Ausbau des Kindergartens und ein neuer Kindergartenbus. "Man könnte ja meinen, der Bürgermeister trifft die Vorbereitungen für seinen Nachwuchs, den er bald plant."
Wilhelm Wolpert sprach von den fränkischen Tierchen und den sehr frommen nicht frommen Geistlichen des Landkreises - passend zur Fastenzeit. red