Eine außerordentliche Mitgliederversammlung gab es kürzlich bei der Theatergruppe Hummendorf. Grund war eine Satzungsänderung und die Neuwahl des Schriftführers. Diese Funktion hat nun Heidi Löffler.

Vorsitzender Thorsten Tschierschky freute sich, dass im Vereinslokal Gasthaus Göppner trotz der Corona-Auflagen eine beschlussfähige Versammlung zustande kam. Einen einstimmigen Beschluss gab es zur Satzungsänderung. Die Amtszeit der Vorstandschaft wurde von zwei auf jetzt drei Jahren verlängert. Heidi Löffler wurde ebenfalls einstimmig zur neuen Schriftführerin gewählt. Diese Neuwahl war erforderlich, da der frühere Schriftführer Thorsten Tschierschky seit März diesen Jahres zum Vorsitzenden gewählt wurde.

Klaus Hannweber fragte den Vorsitzenden, wie die weitere Zukunft bezüglich des Spielbetriebes der Theatergruppe aussieht. Thorsten Tschierschky erläuterte, dass für dieses Jahr noch vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie eine spielfähige Truppe mit einigen Neuzugängen zusammengekommen ist und auf jeden Fall im Oktober/November ein neues Stück geplant war. Natürlich habe die Pandemie, wie auch bei vielen anderen Theatervereinen, dies verhindert, so Tschierschky.

Er lobte, dass sich die Aktiven für das heuer geplante Stück regelmäßig alle vier Wochen treffen und sogar Probenarbeit leisten. Denn es sei wichtig, so Tschierschky weiter, dass die geplanten Ziele weiterhin verfolgt werden und der Kontakt untereinander aufrechterhalten werde.

Es wurde immer im Hinblick auf die Entwicklungen der Pandemie weitfristig geplant. Entscheidungen mussten jedoch getroffen werden. So wurde bereits eine Woche nach dem Lockdown im März 2020 mit Übereinstimmung der Spieler die diesjährige Saison abgesagt. Ins Auge hätte man dann eine Spielzeit im Januar/Februar 2021 gefasst. Aber aufgrund der weiteren, auch unsicheren Entwicklungen von Corona hätte man bereits jetzt mit Vorbereitungen für Kartenvorverkauf und Öffentlichkeitsarbeit beginnen müssen. Dies stünde in keiner Relation zu Aufwand und Kosten, die eine Theateraufführung für mehrere Wochen erfordert. Zudem müsse noch ein spezielles Hygienekonzept vorliegen, und vor allem wären die Zuschauerzahlen stark begrenzt.

Ende Juli 2020 wurde beschlossen, den Spielbetrieb dann für Oktober/November 2021 anzusetzen. Dies sei jedoch alles ohne Gewähr. Langfristige, verbindliche Entscheidungen können momentan einfach nicht getroffen werden.

Alle Anwesenden teilten diese Entscheidungen und waren sich einig: "Man kann nur noch abwarten." dw