Eine bessere Versorgung des westlichen Gemeindegebietes von Hirschaid wünschen sich Bürgermeister Klaus Homann und Landrat Johann Kalb (beide CSU). Das betonten beide beim ersten Spatenstich für das n...
Eine bessere Versorgung des westlichen Gemeindegebietes von Hirschaid wünschen sich Bürgermeister Klaus Homann und Landrat Johann Kalb (beide CSU). Das betonten beide beim ersten Spatenstich für das neue Nahversorgungszentrum am Sassanfahrter Kreisverkehr. Hier entstehen eine Tankstelle und der Neubau eines Supermarktes.
In zehn Wochen soll der Rohbau stehen, die Eröffnung ist für November dieses Jahres geplant, teilt die Gemeindeverwaltung mit. Mit dem Nahversorgungszentrum kann viel Verkehr aus der Ortsmitte von Hirschaid herausgehalten werden, denn die Bewohner aus Sassanfahrt, Köttmannsdorf, Erlach, Röbersdorf und weiteren Orten müssen zukünftig zum Tanken nicht mehr durch Hirschaid bis ins Industriegebiet fahren.
Ganz unumstritten ist das Projekt nicht, denn der Beschluss im Marktgemeinderat war viel diskutiert und nicht einstimmig. Die Flächenversiegelung und der zu erwartende Verkehr waren in den vergangenen Monaten ein heißes Thema in Hirschaid und darüber hinaus. Dennoch ist sich Bürgermeister Homann sicher: "Jedes Auto, das nicht nach Hirschaid hinein fährt, ist eine Entlastung für den Verkehr".
Dem schloss sich Landrat Kalb an, der den Markt Hirschaid für seine Bemühungen um die wirtschaftliche Entwicklung in den letzten Jahren lobte und den Ort für eine Tankstelle und einen Supermarkt als richtig gewählt erachtet.
Das Gesamtprojekt umfasst der Mitteilung zufolge eine Fläche von rund 14 000 Quadratmetern, auf der eine Jet-Tankstelle und ein Rewe-Markt als "Green building" mit großzügiger Kubatur und Tageslichtarchitektur entstehen. red