Ein Gewitter mit Starkregen, das am Sonntag in den Morgenstunden über Erlangen gezogen ist, hat den Einsatzkräften der 13 Erlanger Freiwilligen Feuerwehren, den Mitarbeitern der Ständigen Wache und den Helfern des THW Erlangen den ganzen Tag viel Arbeit beschert. Insgesamt waren über 200 ehrenamtliche sowie hauptamtliche Einsatzkräfte damit beschäftigt, die Wasserschäden zu beseitigen. Bis in die Abendstunden galt es mehr als 180 Einsatzstellen abzuarbeiten, teilt die Feuerwehr mit.

Einsatzschwerpunkte waren Wasserschäden in verschiedenen großen Gebäuden wie dem Erlanger Rathaus, diversen Schulen, dem Klinikum der Friedrich-Alexander-Universität, mehreren Tiefgaragen und dem Hauptbahnhof der Hugenottenstadt. Bei der Vielzahl von Einsätzen handelte es sich um voll Wasser gelaufene Keller in Wohnhäusern.

Die Beeinträchtigungen am Rathaus durch Unwetterschäden werden für die Bürger noch bis einschließlich Donnerstag andauern, teilte die Stadtverwaltung am Montagnachmittag mit. Hausdienst, Reinigungs- sowie Fachfirmen würden mit Hochdruck an der Schadensbehebung arbeiten. Besonders betroffen sei der Bürgerservice mit den Bereichen Melde-, Pass- und Ausweisbehörde sowie Kfz-Zulassung und Fahrerlaubnisangelegenheiten im Erdgeschoss. Die entstandenen Schäden an der Elektrik könnten erst bis Donnerstag behoben werden, so dass die Schalter geschlossen bleiben müssen. Die übrigen Dienststellen sollen bereits heute ihre Arbeit wieder aufnehmen. Aufgrund der Corona-Pandemie gelte weiterhin, dass eine vorherige Terminvereinbarung per E-Mail oder Telefon erforderlich ist.

Bei dem starken Gewitterregen ist die Verwaltung vor allem im Keller- sowie im Erdgeschoss getroffen worden. Dort gibt es Schäden durch eingetretenes Wasser. Betroffen waren neben den Schalterbereichen des Bürgeramts im Erdgeschoss auch Aufzüge, Elektrik und Brandschutzanlagen im Haus. red