Die Stadt Erlangen beteiligt sich an dem Förderprogramm "Bike+Ride-Offensive", einer Kooperation des Bundesumweltministeriums und der Deutschen Bahn (DB). Im ersten Schritt werden noch in diesem Monat auf der Bahnhof-Ostseite moderne Abstellanlagen in Form von Doppelstockparkern und Reihenbügeln errichtet, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtverwaltung. Aufgrund der bisherigen Abstellsituation sei die Errichtung neuer Anlagen, die eine höhere Kapazität aufweisen, dringend erforderlich.

Dabei erfolge eine anteilige Finanzierung des Bundes in Höhe von 60 Prozent zur Einrichtung von Fahrradabstellanlagen. In diesem Zusammenhang habe die Kommune einen Fördermittelantrag für den Bau von neuen Fahrradabstellanlagen am Bahnhof gestellt. Die Gesamtkosten des Projektes lägen bei 90 000 Euro, wovon sich der Eigenanteil der Stadt auf 36 000 Euro belaufe (Fördersumme 54 000 Euro). Auf dieser Grundlage könnten in Erlangen 288 neue Fahrradabstellmöglichkeiten auf der West- und Ostseite des Bahnhofs geschaffen werden. Die vorhandene hohe Nachfrage an Fahrradstellplätzen könne damit besser gedeckt werden, so die Pressemitteilung.

Durch die Förderung des Radverkehrs als umweltfreundliche Mobilitätsform stehe die Erweiterung der Fahrradabstellmöglichkeiten im Einklang mit der Klimaaufbruch-Strategie der Stadt. Dem Ziel aus dem Verkehrsentwicklungsplan, die Vernetzung der Verkehrsarten des Umweltverbundes vermehrt zu fördern, werde damit ebenfalls entgegengekommen. Die Standorte auf der Bahnhof-Westseite müssten noch aufwendiger vorbereitet werden, so dass eine Umsetzung dort erst zu einem späteren Zeitpunkt im Laufe des Jahres erfolgen könne.

Die Neuerrichtung der Fahrradabstellanlagen im Rahmen der "B+R-Offensive" stelle eine Ergänzung zum geplanten Fahrradparkhaus an der Südseite von Gleis 1 dar. Mit diesem gesamtheitlichen Angebot erwartet das Referat für Planen und Bauen der Stadt, dass die Nachfrage nach Fahrradstellplätzen am Bahnhof und in dessen Umfeld deutlich besser gedeckt werden kann. red