Der Corona-Krise irgendetwas Positives abzugewinnen, das ist sicherlich nicht leicht: Die spontanen Nachbarschaftshilfen und Helferkreise, die sich in Stadt und Landkreis Bamberg gegründet haben, gehören aber eindeutig dazu, wie die städtische Pressestelle jetzt mitteilt.

Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) hatte im März die Nachbarschaftshilfe der Stadt Bamberg als niederschwelliges Hilfsangebot ins Leben gerufen. Sie hat bis heute Bestand und unterstützt bei Bedarf Bamberger Bürger, die aufgrund von Krankheit, Behinderung oder sonstigen Einschränkungen auf kleinere Unterstützungen angewiesen sind.

Versorgung garantieren

Egal, ob Hilfe bei Einkäufen, Besorgung von Medikamenten, Botengänge, den Hund spazieren führen oder auch nur ein kleiner Plausch - die unterschiedlichsten Hilfsangebote können auch weiterhin von Bürgern in Anspruch genommen werden. Denn angesichts aktuell steigender Infektionszahlen und steigender Quarantänesituationen möchte die Stadt Bamberg weiter die Versorgung von Menschen garantieren, die zum Beispiel nicht online einkaufen möchten, durch die Corona-Situation einem erhöhten Gesundheitsrisiko (Senioren, Personen mit Vorerkrankungen usw.) ausgesetzt sind oder aufgrund von Quarantänesituationen keine Unterstützung haben.

Die Vermittlungsstelle

Die Vermittlungsstelle für nachbarschaftliche Unterstützung ist von montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0951/87-1447 oder der E-Mail-Adresse nachbarschaft@stadt.bamberg.de erreichbar. Hier werden alle Informationen gesammelt: Hilfesuchende können ihren Bedarf anmelden. Anhand der Unterstützerliste wird dann von den Mitarbeitern des städtischen Amts für Inklusion nach einer Lösung gesucht und zwischen Angebot und Nachfrage vermittelt. Der oder die Helfer besprechen dann in Folge die Details mit dem oder der Hilfesuchenden.

Weitere Hilfe

Gerne können sich auch neue interessierte Helfer bei der Stadt über das Kontaktformular unter https://www.stadt.bamberg.de/nachbarschaftshilfe melden, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus weiter. red