Die Corona-Pandemie hat die Wallfahrttradition in diesem Jahr sowohl zum Kreuzberg, nach Maria Ehrenberg oder auch Vierzehnheiligen gestoppt. Un damit auch die Männerwallfahrt Bad Königshofen-Vierzehnheiligen. Wallfahrtsführer Engelbert Brüger verweist darauf, dass seit 1998 bei der Wallfahrt immer für einen sozialen Zweck gesammelt wird und seitdem insgesamt 94 000 Euro zusammenkamen. Zahlreiche Wallfahrer haben sich bei ihm gemeldet. "Sie haben mir gesagt: Wir können zwar nicht wallfahren, aber deswegen muss doch unsere Spende für einen sozialen Zweck nicht ausfallen", so Brüger.

Die über 400 Männer der Fußwallfahrt haben ihre Spendenaktion unter das Motto "Tue dir und anderen etwas Gutes!" gestellt. Sie engagieren sich seit 1998 auch im sozial-caritativen Bereich. Unter anderem wurden die Station "Tanzbär" an der ehemaligen Mönchberg-Kinderklinik in Würzburg, der Kinderschutzbund Rhön-Grabfeld und die ALD-Stiftung, der Hospizverein, sowie die Palliativstation Bad Neustadt und das Krankenhaus St. Josef Schweinfurt unterstützt. Wie Brüger sagte, hätten viele auch gemeint, dass sie bei der Wallfahrt ja Geld für Unterkunft, Getränke und Essen ausgegeben hätten. Auch davon könnte man einen Teil als Spende geben. Dieses Anliegen griff Brüger auf. Spenden können bis Pfingsten auf das Konto der Kath. Kirchenstiftung Bad Königshofen (IBAN: DE31 7935 3090 0000 3051 02) Stichwort "Spende 14-Hlg.-Wallfahrt" eingezahlt werden. Den Gesamtbetrag erhält die Spezialisierte Ambulanten Palliativ-Versorgung im Landkreis Rhön-Grabfeld (SAPV). mhf