Der vor einem Jahr gewählte Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Wirsberg, Gottfried Luthardt, hat seine Feuertaufe bestanden. Das wurde aus seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung deutlich. Luthardt verwies auf zahlreiche Aktivitäten des SPD-Ortsvereins.
Im Mittelpunkt stand der Bericht von Bürgermeister Hermann Anselstetter zur aktuellen Gemeindepolitik, den er unter das Motto stellte: "Wir arbeiten gemeinsam für eine soziale Kommunalpolitik, in der sich die soziale Seele aller Gemeindebürger wohlfühlen kann!"


Einigkeit im Rat

Bürgermeister Anselstetter machte deutlich, dass sich der Marktgemeinderat über die Fraktionen hinweg einig sei, dass die Stärkung der Lebensqualität absolute Priorität genieße. Investitionen in Dorferneuerung, Städtebauförderung und schnelles Internet sorgen zusätzlich für mehr Attraktivität im ländlichen Raum.
Auch stünden der Baubeginn der zweiten Kinderkrippe und die energetische Sanierung der Verbandsschule bevor. Der Marktgemeinderat Wirsberg werde sich in Kürze erneut mit dem Sozialen Wohnungsbau befassen.


Bald barrierefrei

Mit großer Freude verkündete der Bürgermeister, dass der Bau eines barrierefreien, fränkischen Bürgersaales im Günthers-Haus, die Sanierung einer Kulturscheune, der rollstuhlgerechte Zugang zur Kirche und die Schaffung eines Mehrzweckraumes für Jugend, Gäste und Senioren sowie öffentlicher WCs auf dem Grundstück Köhlers-Haus mit 90 Prozent staatlich gefördert werden.
Die Bilanz des Bürgermeisters endete mit den Worten: "Die Planungs- und Vertragsgestaltungen für den Neubau eines Einkaufsmarkts am alten Rewe-Standort an der B 303-Kreuzung laufen auf Hochtouren. Drückt alle die Daumen, dass wir dieses Supermarktprojekt in trockene Tücher bekommen!"


Soziale Gerechtigkeit

Bundestagskandidat Thomas Bauske sagte zum Start des Kanzlerkandidaten Martin Schulz: "Ein ganzes Land atmet auf. Soziale Gerechtigkeit ist wieder in aller Munde. Unsere SPD erlebt einen Mitglieder- und Sympathiezuwachs, wie es ihn Jahrzehnte nicht gegeben hat!"