"Die SPD hat in ihrem Programm viele konkrete soziale, aber auch wirtschaftlich sinnvolle Konzepte und Ziele", unterstrich SPD-Kreisvorsitzender Ralf Pohl bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Kronach in der Gaststätte "Frische Quelle".
Bei der Versammlung wurde der Zusammenschluss mit dem SPD-Ortsverein Neuses vollzogen, um die gemeinsamen Kräfte zu bündeln und den organisatorischen Aufwand für die Verwaltung der Vereine zu minimieren. Der SPD-Ortsvereinsvorsitzende von Kronach, Alexander Gröger, unterstrich, dass man für Zusammenarbeit im Sinne der sozialdemokratischen Sache offen sei. Der Ortsvereinsvorsitzende von Neuses, Edgar Dunst, bedankte sich für die Kooperation und sicherte seine tatkräftige Mitarbeit zu. Bei den bisherigen Vorstandsmitgliedern in Neuses, stellvertretender Vorsitzender Barbara Fiedler, die dieses Amt 21 Jahre innehatte, sowie Rolf Sorge, der 22 Jahre als Kassier tätig war, bedankte er sich herzlich mit einem Präsent.
Im Vorfeld der Bundestagswahl habe die SPD ein hervorragendes Wahlprogramm entwickelt, hinter dem die Partei geschlossen stehe, unterstrich Ralf Pohl. Die SPD habe ein gut durchdachtes Steuerkonzept, das vor allem Geringverdiener entlaste. Weiterhin stelle sich die Partei gegen ein weiteres Absinken des Rentenniveaus, um Altersarmut zu verhindern.
Vor Ort habe Bundestagskandidatin Doris Aschenbrenner viele wichtige Themen für die Region wie die Weiterentwicklung als Wirtschaftsstandort, die Digitalisierung und Datenanbindung sowie die Verkehrspolitik aufgegriffen und zeige, dass sie eine wertvolle und aktive Vertreterin der Region in Berlin sein könne.
Die SPD mache in der Bundesregierung eine hervorragende Arbeit und habe es erreicht, dass der Mindestlohn viele Arbeitnehmer vor Niedriglöhnen bewahre, von denen sie nicht leben könnten, so SPD-Stadtverbandsvorsitzender Ralf Völkl.
Um die soziale Sicherung der breiten Bevölkerung zu gewährleisten, gelte es, weitere Verbesserungen, zum Beispiel für Familien und Rentner, durchzusetzen. Dafür stehe Martin Schulz glaubwürdig, überzeugend und nachdrücklich ein.
Alexander Gröger betonte, die SPD stehe gegen eine weitere Privatisierung, zum Beispiel bei Wohnungsgesellschaften oder bei Autobahnen, weil dies auf lange Sicht die Bürger stärker belaste. Die Politik müsse wieder dafür sorgen, dass die Rente zum Leben reiche.
In seinem Rückblick über die Vereinsaktivitäten hob er das sehr gut besuchte Fischessen mit Bundestagskandidatin Doris Aschenbrenner hervor, bei dem die SPD verdiente langjährige Mitglieder geehrt habe.
Nachdem die Kassenprüfer Klaus Bächer und Edgar Dunst jeweils eine einwandfreie Kassenführung der Vereine bestätigt und die Entlastung durchgeführt hatten, wurde ein neuer, gemeinsamer Vorstand gewählt. Als Vorsitzender wurde Alexander Gröger bestätigt. Seine Stellvertreter sind Edgar Dunst, Peter Wutz und Thomas Wirkner. Schriftführer ist auch in Zukunft Wolfram Naser, Kassenführerin Sabine Gross. Als Beisitzer für den Vorstand wurden Elke Grötzner, Edith Marr und Fred Wittmann gewählt. Vertreter der Arbeitsgemeinschaften sind Stefanie Gröger (Jusos), Klaus Simon (60plus), Barbara Gröger (AsF, Frauen) und Ingrid Heinisch (Afa, Arbeitnehmer). Als Revisoren wurden Klaus Bächer und Jutta Wirth bestätigt.
Zu Delegierten des Vereins wurden Alexander Gröger, Edgar Dunst, Ingrid Heinisch und Edith Marr gewählt. Ersatzdelegierte sind Fred Wittmann, Barbara und Stefanie Gröger, Elke Grötzner, Wolfram Naser, Thomas Wirkner und Peter Wutz. red