Am Montag, 7. Februar, erfolgt im Stadtrat offiziell der Startschuss für die Planung, wie das Kaufplatzgelände in Zukunft aussehen soll. Die Kulmbacher SPD-Stadtratsfraktion, so Fraktionsvorsitzender Matthias Meußgeyer in einer Pressemitteilung, wünscht sich als langfristige Gestaltung des 9000 Quadratmeter großen Quartiers einen lebendigen Platz für alle Altersgruppen.

"Wir streben einen innerstädtischen Platz mit hoher Aufenthaltsqualität und Attraktivität für alle Kulmbacherinnen und Kulmbacher an", betont Meußgeyer. "Unter Einbeziehung des Weißen Mains können wir uns viele Gestaltungsmöglichkeiten vorstellen. Ein Spielplatz, eine Eventbühne oder die Befreiung des Weißen Mains aus seinem engen Bett sollen hier nur beispielhaft genannt werden", erklärt der Fraktionsvorsitzende dazu.

Ressourcenschonend

Weiter meint der SPD-Sprecher: "Darüber hinaus erscheint uns eine integrierte Randbebauung machbar und sinnvoll. Hierbei legen wir Wert auf eine zukunftsweisende, ressourcenschonende und ökologische Bauweise. Wir priorisieren einen geförderten und barrierefreien Wohnungsbau mit bezahlbaren Mieten. Studentisches Wohnen sollte dabei genauso berücksichtigt werden wie die Bedürfnisse von Familien und Senioren. Ein gastronomisches Angebot darf ebenfalls nicht fehlen."

Kompetentes Büro

Nach Ansicht der SPD-Fraktion war es eine gute und sinnvolle Entscheidung, dass der Findungsprozess und der Architektenwettbewerb von dem renommierten Berliner Planungsbüro "UmbauStadt", das schon viele Projekt in Oberfranken realisiert hat, begleitet wird.

"Gerne vertrauen wir dabei auf die Kreativität der Architekten und die Kompetenz des Planungsbüros ,UmbauStadt', das uns in dem Wettbewerb um die schönsten Entwürfe beraten wird", erklärt Fraktionsvorsitzender Matthias Meußgeyer. red