Dass im SPD-Ortsverein Ebersdorf sehr gute Arbeit geleistet wird und die 61 Mitglieder damit zufrieden sind, zeigte sich bei der sehr gut besuchten Hauptversammlung. Allgemein könne in der SPD nicht von einem Aufwärtstrend die Rede sein, sagte Vorsitzende Sabine König und appellierte: . "Wir vor Ort haben jetzt die Aufgabe, nach wie vor einen guten Job zu machen."

Der Ortsverein macht es sich seit 2016 zur Aufgabe, am Kirchweihmarkt in persönlichen Gesprächen Themen, die den Einwohnern am Herzen liegen, abzufragen, Lösungsvorschläge zu erarbeiten und Verbesserungsanträge zu stellen. Auch wenn letztere nicht immer auf Zustimmung und das Wohlwollen der anderen Fraktionen stießen, blieben die SPD-Gemeinderäte am Ball, bilanzierte König. Nach wie vor seien die fehlenden Gaststätten, das Ortsbild im Allgemeinen sowie die schlechten Straßenverhältnisse und der Schwerlastverkehr Kernthemen. Aus Frohnlach gebe es weiterhin die Rückmeldung, dass die Schulwegsicherheit besonders im Neubaugebiet "Eichbergring" verbesserungswürdig sei. Nach wie vor parkten trotz Verboten Lastwagen im Ort oder auf dem Frankenring und stellten eine erhebliche Gefahr dar. Die eingeleiteten Maßnahmen verbesserten die Situation nur teilweise.

"Wir alle haben im Wahlkampf große Arbeit geleistet", resümierte Sabine König und blickte auf die Kommunalwahl zurück. Auch wenn es für sie als Bürgermeisterkandidatin nicht gereicht habe, sei das erzielte Ergebnis respektabel gewesen. Sabine König lobte den gesamten Vorstand für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit - insbesondere für das wertvolle Wissen, die Erfahrung und das Verhandlungsgeschick des Zweiten Bürgermeisters Joachim Hassel und des Fraktionsvorsitzenden Reiner Brückner.

Ganz wichtige Arbeit leisteten die Netzwerker des Ortsvereins, Yvonne und Michael Butz. Trotz vieler Aktionen im Wahlkampf sei der Ansatz unterschritten worden, berichtete Kassier Gert Schillig.

"Einer Partei über Jahre hinweg die Treue zu halten, ist nicht einfach", betonte Kreisvorsitzender Carsten Höllein. Mit seinem Stellvertreter Christoph Franke ehrte Höllein verdiente Genossen. Eine Auszeichnung erhielten die Mitglieder Christian Sinne (20 Jahre), Simone Barton, Angela Koch-Klemczak, Julia Schleifenheimer (alle 25 Jahre), Bettina Rosenberg (30 Jahre), Lolita Hansel (35 Jahre), Helmut Hümmer (45 Jahre), Hans-Peter Hansel (50 Jahre). ake