Auf Initiative des Baunacher Wanderclubs und in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Haßberge ist am Kraiberg und im Itzgrund Richtung Daschendorf ein sieben Kilometer langer Erlebnisweg mit sieben Stationen entstanden.

"An klaren Tagen ist der Natur- und kulturhistorische Wanderweg Baunach besonders schön", schwärmt Bürgermeister Tobias Roppelt in einer Mitteilung der Stadt.

Der kulturhistorische Wanderweg kann mit vielen Vorzügen überzeugen: den attraktiven Aussichtspunkten zum Beispiel. Oder den schönen, zum Teil neuen, Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Und mit Flexibilität. Wer keine sieben Kilometer wandern möchte, kann auch eine Abkürzung wählen.

Start der Erlebnistour ist am Baunacher Altstadtparkplatz. Zusammen mit der Beschilderung, einem schwarzen Schreibschrift-"H" auf gelben Grund, kann nichts schiefgehen. Die Route ist als Rundweg konzipiert. An jeder Station gibt es entweder Informationen zur heimischen Natur oder interessante historische Fakten.

So lernt der Wanderer, dass im jetzigen Naturschutzgebiet am Kraiberg schon im Jahr 1240 Wein und nachfolgend Hopfen angebaut wurde. Mit dauernd wechselnder Ansicht ins Maintal wandert der Besucher an alten Streuobstwiesen und vielen Hecken vorbei, durch den Wald zum Hubertusstein. An einer Sitzgruppe erfährt man durch eine Tafel alles Wissenswerte über Hochwasser. Im Itzgrund angekommen, gelangt der Spaziergänger an das imposante Itzwehr, welches früher zur Wiesenbewässerung diente. Auch wird der Lebensraum Wiese oder die Geschichte der Felsenkeller an den Stationen erklärt. Bilder runden stets die vielen Informationen ab.

Die abgekürzte Route ist auch mit Kinderwagen gut befahrbar. Die größere Runde sollte nur mit festem Schuhwerk gelaufen werden. red