Traditionell übergibt die VR-Bank Erlangen-Höchstadt-Herzogenaurach eG an ihrem alljährlichen Benefizkonzert einer gemeinnützigen Organisation ein VR-Mobil: Ein nagelneues Auto der Marke VW take up! im Wert von 11 000 Euro ging in diesem Jahr als "Engagement auf 4 Rädern" an die Lebenshilfe Erlangen-Höchstadt, die bereits seit 50 Jahren individuelle Hilfe für Menschen mit geistiger Behinderung anbietet.
Die VR-Vorstandsmitglieder Johannes Hofmann und Hans-Peter Lechner konnten in der Erlanger Heinrich-Lades-Halle den Autoschlüssel im Beisein von 1100 Konzertbesuchern überreichen: Somit biete der alljährliche Benefizabend - diesmal mit den Nürnberger Symphonikern unter dem Motto "Mein London" - zusätzlich ein Forum, um die Aufmerksamkeit auf herausragendes soziales Engagement in der Region zu richten. Mit dem mittlerweile neunten VR-Mobil in der Region wolle man die immense Antriebskraft gemeinnütziger Organisationen "durch den Schub von vier Rädern noch ein wenig steigern", so Johannes Hofmann weiter.
Ulrich Wustmann, Aufsichtsratsvorsitzender der Lebenshilfe, stellte deren breitgefächertes, differenziertes Angebot vor, das durch das Engagement von 400 hauptamtlichen Mitarbeitern getragen wird: In 15 unterschiedlichen Einrichtungen - angefangen von der Frühförderung bis hin zu Seniorenwohnstätten - würden mittlerweile 800 Menschen betreut. Das VR-Mobil werde zukünftig eingesetzt, um ambulant betreute Klienten zu erreichen und somit deren größtmögliche Selbstständigkeit zu bewahren, so der geschäftsführende Vorstand Josef Hennemann.


Bankernachwuchs engagiert sich

Soziales Engagement beweisen - das beabsichtigten die 15 Auszubildenden der VR-Bank mit der zusätzlichen Übergabe eines VR-Mobil-Kinderbusses. "Wir stehen auf die Region - dieses Motto charakterisiert unsere Bank vor Ort. Da liegt es doch nahe, besonders die intensive Arbeit mit Kindern anzuerkennen", so die Jungbanker Carolin Gillert und Kevin Friede. Den VR-Mobil-Kinderbus - ein handgeschobenes Gefährt mit Platz für sechs Kinder und einem Wert von 3000 Euro - schenkten die VR-Bankauszubildenden der katholischen Kindertagesstätte St. Peter und Paul Langensendelbach. Hocherfreut zeigten sich die beiden Erzieherinnen Birgit Wollny und Yvonne Gebhardt.
"Musikalische Wechsel und Kontraste" wolle die VR-Bank ihren Besuchern in dem alljährlichen Neujahrskonzert bieten, unterstrich VR-Vorstandsmitglied Johannes Hofmann in seiner Begrüßung: "In diesem Jahr soll das klassische Genre die Hauptpartitur spielen". Und mit dem Engagement der Nürnberger Symphoniker hatte die VR-Bank abermals ein glückliches Händchen bewiesen.
Künstlerische Qualität und stilistische Bandbreite - das sind die Markenzeichen der Nürnberger Symphoniker. Seit ihrer Gründung vor 70 Jahren sind sie an allen musikalischen Fronten dabei: Oper, Operette, Oratorium, Film und Symphoniekonzert. Am VR-Benefizabend zeigten sie sich "very british" mit den Werken von berühmten britischen Komponisten - dirigiert von Alexander Shelley, der von Publikum und Presse gleichermaßen gefeiert wird.
Sein letztes Neujahrskonzert als Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker stand also ganz im Zeichen seiner Geburts- und Heimatstadt: "Mein London" fing Impressionen von der Metropole an der Themse ein, ihre Stimmungen und Ansichten in Geschichte und Gegenwart - vom Barockzeitalter bis zur Postmoderne unserer Tage.
Noch glanzvoller wurde die Londonreise durch zwei herausragende Solisten: Die Erste Konzertmeisterin Anna Reszniak hat schon in ihrer Heimat Polen als Wunderkind gegolten und sich bald international einen Namen gemacht: als Konzertmeisterin verschiedener namhafter Orchester wie auch als Solistin und Kammermusikerin.
Und wenn schon London, dann natürlich auch ein Solist von dort: Tim Hugh ist der Erste Cellist des London Symphony Orchestra und seit seinem Erfolg beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb 1990 zugleich ein international gefragter Solist und Kammermusiker. Zu seinen Cello-Studenten gehörte einst auch kein geringerer als Chefdirigent Alexander Shelley.