Beim zweiten Konzert des Münchauracher Klosterfrühlings gab es ein Solistenkonzert mit Susanne Hartwich-Düfel am Cembalo. Bei dem Konzert mit dem Titel "Eine europäische Zeitreise - Cembalomusik von den Anfängen bis heute" waren Werke von C. Paumann, G. Frescobaldi, W. Byrd, G. F. Händel und C. Ph. E. Bach zu hören. Einen Kontrastpunkt gab es dabei mit "Einige Gedanken für Cembalo" vom in der Klosterkirche anwesenden Komponisten Werner Heider.
Für die begeisterten Zuhörer gab es nach dem virtuosen Konzert noch eine Zugabe "Mit ganzem Willen wünsch ich Dir" von Conrad Paumann, und im Anschluss stand die Künstlerin für Gespräche zur Verfügung.
Susanne Hartwich-Düfel erhielt ihren ersten Klavier- und Orgelunterricht in Erlangen unter anderem bei Fanny Kistner-Hensel und Frieder Hofmann. Sie studierte Kirchenmusik sowie die Hauptfächer Orgel und Cembalo an der Hochschule für Musik in München.


Kantorin in Erlangen

Ab 1993 war sie als Kantorin an der Sebalduskirche Nürnberg beschäftigt, von 2001 bis 2002 hatte sie kommissarisch die Gesamtleitung der Kirchenmusik an St. Sebald inne. Sie ist Preisträgerin des Orgelwettbewerbes der internationalen Orgelwoche Nürnberg und trat mehrfach als Solistin des Staatsorchesters Nürnberg und der Jenaer Philharmonie auf. 2004 gründete sie die Kammermusikreihe mit Cembalo im Hirsvogelsaal des Nürnberger Tucherschlosses, in der sie gemeinsam mit international renommierten Künstlern musiziert. Seit 2015 ist sie Kantorin an der St.-Matthäus-Kirche in Erlangen. sae