Einstimmig wurde der Vorstand des CSU-Kreisverbandes Kulmbach um Vorsitzenden und Oberbürgermeister Henry Schramm bei der Kreisdelegiertenkonferenz im Landgasthof Geuther bestätigt. Einen Wechsel gab es lediglich in der Position des Kreisschatzmeisters. Hier kandidierte Richard von Schkopp nach 20-jähriger Tätigkeit aus Altersgründen nicht mehr für eine Wiederwahl. Als sein Nachfolger erhielt Stefan Feulner einmütig das Vertrauen der 88 Delegierten.
In Würdigung seiner außerordentlichen Verdienste sowie langjährigen Engagements und Einsatzes für die Partei zeichnete Kreisvorsitzender Henry Schramm den scheidenden Kreisschatzmeister Richard von Schkopp mit der Silbernen Ehrenraute der CSU unter dem zustimmenden Beifall des ganzen Saales aus.
Als gleichberechtigte Stellvertreter Henry Schramms bekamen Doris Leithner-Bisani, Gerhard Schneider, Brigitte Soziaghi und Frank Wilzok das Vertrauen der Delegierten. Kreisschriftführer sind Robert Bosch und Harald Hübner. Die weiteren Kreisvorstandsmitglieder sind Birgit Benker, Martin Bernreuther, Wolfram Brehm, Stefan Härtlein, Bernd Kotschenreuther, Nicole Kaiser, Thomas Ludewig, Michael Pfitzner, Oswald Purucker, Alexander Schmidt, Margret Schoberth, Bettina Schütz, Karin Weinmann und Tobias Weggel.
Kreisvorsitzender Henry Schramm freute sich in seinem Rechenschaftsbericht, dass sich die CSU-Mitgliederzahl mit 1000 Personen stabil gehalten hat. 2015 und 2016 traten jeweils 30 Frauen und Männer neu in die Partei ein, heuer seien es bereits 19. Auf seine gemeinsame Initiative mit den beiden Landtagsabgeordneten Martin Schöffel und Ludwig von Lerchenfeld hin sei der Landkreis vom Freistaat Bayern in die "Förderoffensive Nordostbayern" einbezogen worden. Viele hiesige Kommunen profitierten nun von 90-prozentigen Bezuschussungen. In engem Zusammenwirken auch mit der Bundestagsabgeordneten Emmi Zeulner seien nach der Ortsumgehung Untersteinach auch die Projekte Tunnel Kauerndorf und die B 303-Umgehung Stadtsteinach nach jahrzehntelangem Kampf auf den Weg gebracht. All diese regenerierten auch Aufträge in der Region und sicherten damit Arbeitsplätze.
Weitere positive Projekte seien der Aus- und Umbau des Thurnauer Schlosses, die Erweiterung der Abteilung Strahlenschutz in Steinenhausen sowie die 120-Millionen-Euro-Investition in den Ausbau und Erweiterung des Klinikums Kulmbach. Einen Riesenkick erfahre die Kreisstadt Kulmbach zudem als kommender Hochschulstandort. Durch die Errichtung eines Campus kämen 1000 Studenten nach Kulmbach. Auch in seiner Eigenschaft als Oberbürgermeister sah Henry Schramm darin eine Infrastruktureinrichtung, die Kulmbach sehr helfen und beispielsweise weitere Forschungsinstitute anziehen werde. kpw