Am Sonntag, 20. November, 15.30 Uhr, treten die Frauen der SG Kunstadt/Weidhausen in Bergtheim gegen die HSG Pleichach an.


Kein einfacher Gegner

Der Gegner belegt aktuell mit einem ausgeglichenen Punktekonto den sechsten Tabellenplatz und steht damit um zwei Tabellenplätze besser da als die heimische Spielgemeinschaft, kassierte aber zuletzt zwei Niederlagen in Folge.
Auch für die SG Kunstadt/Weidhausen lief es nicht optimal. Sieht man einmal von den Erfolgen gegen Bergtheim II und die SG Regensburg ab, stehen vier klare Niederlagen auf dem Konto. Das Team muss den Blick nach vorne richten, zumal bereits in zwei Wochen mit Sulzbach-Rosenberg der nächste schwierige Gegner wartet.
Zwei weitere Niederlagen würden die Truppe von Udo Prediger allmählich in den Abstiegsstrudel reißen. In personeller Hinsicht scheint sich die Lage bei der SG zu entspannen. Carolin Fichtel sollte wieder einsatzfähig sein, Lena Bauer und Fabienne Seufert wollen ebenfalls wieder ins Geschehen eingreifen. Bisher hat Udo Prediger lediglich das Fehlen von Lina Pühlhorn auf seiner Liste.
Mit einem schnellen, präzisen Spiel nach vorne und einer gut organisierten eigenen Abwehr sollte die SG Kunstadt/Weidhausen eine Chance gegen die Gastgeberinnen haben, auch wenn zuletzt die Erkältungs- zeit eine kontinuierliche Trainingsarbeit erschwert hat. Entscheidend könnte aber auch sein, ob die SG Kunstadt/Weidhausen ihre Schwäche vom Siebenmeterpunkt überwindet.


Situation der Reserve ist prekär

Problematischer als bei der ersten Frauenmannschaft ist aktuell die Situation der Reserve in der Bezirksoberliga. Dort belegt die SG momentan den vorletzten Tabellenplatz. Sie muss sich am Samstag um 18.30 Uhr mit der Reserve der HSG Fichtelgebirge auseinandersetzen. Gegen den Tabellenneunten wird man alle Kräfte mobilisieren müssen. kag