Er ist mit seinen 70 Jahren noch kein bisschen müde, immer noch voller Tatendrang und neuer Ideen: Werner Kauper, Besitzer des Fichtelgebirgshofes, feierte kürzlich runden Geburtstag.
Werner Kauper ist in einer Gastwirtschaft geboren und auch aufgewachsen, genauer gesagt im Roten Ochsen in Lanzendorf, den heute sein Bruder Heinrich führt. Er absolvierte eine Berufsausbildung als Koch und Konditor sowie später noch als Diatküchenmeister. Neun Jahre lang führte er das Siemens-Erholungsheim in Bad Berneck.


1983 selbstständig gemacht

Der Weg in die Selbstständigkeit führte Werner Kauper 1983 nach Bayreuth, wo er mit seiner Familie die Konditorei und das Café Roman betrieb. Der Lanzendorfer ist ein Mensch, der immer nach vorne geschaut hat. Dabei gewann man ihn 1997 zunächst als Pächter des Fichtelgebirgshofes, der seit neun Jahren auch sein Eigentum ist.
Der Fichtelgebirgshof an der Autobahn hat sich mit seinen 80 Betten längst zu einem Vorzeigebetrieb entwickelt, der nicht nur bei den Gästen in der Region gefragt ist. So hat das Hotel eine Auslastung von 80 Prozent, die gastronomischen Räumlichkeiten sind vor allem für Hochzeiten gefragt und bereits ein Jahr im Voraus ausgebucht. Der Betrieb mit seiner "Drei Sterne plus"-Auszeichnung ist aber auch für Tagungen gefragt.
Für besondere Leistungen im Wettbewerb "Bayerische Küche" hat Werner Kauper vom Staatsministerium für Ernährung die Auszeichnung in Silber erhalten. Und den Anbau eines reinen Tagungshotel hat er schon längst im Hinterkopf.


"Bayerischer Stadel" geplant

Die Ideen gehen Werner Kauper nie aus. So schuf er einen wunderschönen See mit einer Fläche von rund 9000 Quadratmetern mit einer Sommerhalle und einer Seestube. In der verglasten Sommerhalle soll ein "bayerischer Stadel" für Hochzeiten entstehen.
Derzeit hat Werner Kauper in seinem Fichtelgebirgshof 32 Personen beschäftigt. Dem Unternehmen ist auch eine eigene Wäscherei angegliedert. Nach wie vor ist Werner Kauper sieben Tage in der Woche im Betrieb - in der Regel von 9 bis 22 oder 23 Uhr, am Wochenende auch schon mal länger. Im Betrieb ist auch Tochter Tina involviert, die hauptsächlich an der Hotel-Rezeption tätig ist.
Große Verdienste hat sich Werner Kauper auch um die Plassenburg-Kelterei in Bad Berneck erworben. Hier war er über 30 Jahre Mitglied des Aufsichtsrats, davon zehn Jahre als Vorsitzender.
Für die Gemeinde gratulierte Dritter Bürgermeister Peter Aßmann, der den Fichtelgebirgshof als Aushängeschild Himmelkrons bezeichnete. Weitere Gratulanten waren Landrat Klaus Peter Söllner sowie Vertreter der Kulmbacher Brauerei, der Brauerei Maisel, des Hotel- und Gaststättenverbands, der Banken und zahlreicher örtlicher Vereine. Rei.